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Fünf Wirte hätten Interesse an Lenne-Café

07.07.2010 | 21:47 Uhr
Fünf Wirte hätten Interesse an Lenne-Café
Stadtplaner Thorsten Grote und andere Mitarbeiter der Stadtverwaltung sprechen mit Vertretern verschiedener Vereine und mit Bürgern über Ideen für ein Cafe an der Lenne

Letmathe.Die Idee, ein Cafe am Lenneufer zu errichten, ist ihrer Verwirklichung wieder ein Stück näher gekommen. Das wurde am Mittwochabend bei einer Besprechung deutlich, zu der die Stadtverwaltung Vertreter von Letmather Vereinen und Bürger ins Haus Letmathe eingeladen hatte.

„Fünf Gastronomen haben uns gegenüber bereits Interesse bekundet, ein solches Cafe zu betreiben“, verkündete der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Manfred Gloede. Wie ein solches Ufer-Cafe aussehen könnte, in welcher Bauweise und an welchem Standort es errichtet werden soll, blieb aber vorerst offen.

Die Werbegemeinschaft favorisiert ein Cafe, das auf einer erhöhten Plattform nördlichen Ufer zwischen den beiden Bahnhofsbrücken entstünde. Auch der Heimatverein hält diesen Standort für den besten. Dessen kommissarischer Vorsitzender Udo Gantenbrink kann sich, wie er schwärmte, an dieser Stelle sogar einem Strand mit Liegestühlen vorstellen. Man bräuchte nur den Flussuferbereich mit einem „feineren Material“ anzufüllen, regte er an.

„Das wird doch gleich wieder weggespült,“ gab Matthias Westerweg, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Letmather Sportfischervereine zu bedenken. Außerdem werde an dieser Stelle das Wasser aus dem verrohrten Flehmebach eingeleitet.

Westerweg und Beate Kaiser, die als interessierte Bürgerin gekommen war, schlugen vor, auch andere Standorte zu prüfen. Als Beispiel nannten sie die bereits in dieser Zeitung vorgestellte Idee, zwischen den beiden Fußgängerbrücken Bahnhof- und Luisenstraße am innenstadtseitigen Ufer eine Promenade für Fußgänger und Radfahrer neben dem Lennedamm (teils auf Stelzen) anzulegen. Das Lennecafe würde dann in einem Grünstreifen an der Brücke Luisenstraße mit Blick auf die Lenne hinunter entstehen.

Alle Bürger und Vereinsvertreter (insgesamt acht Personen) betonten, dass ein Cafe an der Lenne nur sinnvoll sei, wenn es direkt an den geplanten Lenneradweg angeschlossen wäre. Der Vorschlag von Rainer Großberndt, den Radweg zwischen „Pater und Nonne“ und Bahnhofstraße direkt am Fluss entlang zu führen, stieß auf Bedenken von Stadtbau-Bereichsleiter Rüdiger Klincke: „Aufwändig und teuer.“ Er will diese Variante aber ebenso wie andere prüfen. Stadtplaner Thorsten Grote, Rüdiger Klincke und Verkehrsplaner Thomas Pott versprachen, sich die möglichen Standorte näher anzusehen. Für September ist eine größere Begehung geplant.

Helmut Rauer

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Kommentare
11.07.2010
17:23
Fünf Wirte hätten Interesse an Lenne-Café
von Jesta | #3

Wie wäre es dann mit einer Lösung, ähnlich wie sie in den sommermonaten imVolksgarten funktioniert ? Genug Vereine, Schulen etc. lassen sich bestimmt finden oder haben Pollmeiers vielleicht Lust ?

10.07.2010
16:06
Fünf Wirte hätten Interesse an Lenne-Café
von tata tonne | #2

Eine Promenade mit Cafe` wird schon seit Jahrzehnten angeregt. Leider wurde das aber immer wieder gekonnt verhindert. Vielleicht auch deshalb:
Bei den Letmather Gaststätten fallen einem doch weitestgehend die Worte Schmuddelgastronomie und Langweilerbetreiber ein. Von Service und Freundlichkeit ebenfalls keine Spur. Wie dann wohl das Cafe` betrieben würde ? Das Geld sollte lieber in die Polizeistation Letmathe investiert werden.

07.07.2010
22:20
Fünf Wirte hätten Interesse an Lenne-Café
von Lautsprecher | #1

Das mit dem Lenne-Cafe ist doch eine Schnapsidee von einigen wenigen die meinen, sie wären die Sprecher der Letmather Bürgerschaft! Bei gerade mal acht Teilnehmer glaube ich kaum, dass diese repräsentativ für Letmathe stehen. IKZ: Warum nennen Sie nicht die Namen der Gastronomen? Und noch etwas: Wer will die Kosten tragen, da das Cafe ja nur halbjährlich betrieben werden kann? Die Stadt, so wie es Werbegemeinschftssprachrohr Rainer Großberndt möchte? Ich schlage vor, die Werbegemeinschaft soll schon mal bei ihren Mitgliedern zu sammeln, damit sie selbst solch ein Cafe finanziert und nicht der Steuerzahler. Nachtrag: Diejenigen, die jetzt laut tönen, sind doch die, die man bei Sonne in den Letmather Straßencafes sieht! Sollen sie dort doch bleiben, dafür muss man nicht an die Lenne, um sich dort die malerische Landschaft von Hexion, Genna und dem Langen Kummer anzusehen!

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