Fitness im Volksgarten: Geduld ist gefragt

Einige Sportbegeisterte konnten die Freigabe des Generationenparcours im Volksgarten durch die Stadt nicht abwarten. Doch die bittet um Geduld bis zum Frühjahr.
Einige Sportbegeisterte konnten die Freigabe des Generationenparcours im Volksgarten durch die Stadt nicht abwarten. Doch die bittet um Geduld bis zum Frühjahr.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Obwohl der „Park der Generationen“ noch nicht offiziell freigegeben ist, wurde an einigen Geräten bereits trainiert.

Letmathe..  Schwang da etwa Vorfreude aus persönlichem Interesse mit? Als Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens am Freitagabend beim Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft die durchaus erfreulichen Veränderungen im Stadtteil aufzählte, wählte er beim Thema „Volksgarten“ ganz besondere Worte. „Dort“, sagte Ahrens, „werden wir bald einen weiteren Letmather Leuchtturm finden“. Konkret meinte er den neuen Platz der Generationen mit Fitnessparcours und Boulebahn.

Die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten. Die Trainingsgeräte, an denen sich jung und alt fit halten oder in Form bringen können, stehen längst. An einigen Geräten wie der „Schwebenden Plattform“, die dem Training von Koordination und Geschicklichkeit dient, fehlt bereits die Verpackungsfolie. Ein deutliches Zeichen. Die Leute wollen endlich loslegen, zum Teil haben sie ihre ersten Einheiten schon hinter sich gebracht. Doch die Stadtverwaltung bittet um Geduld. Unterhalb der Geräte müssten noch Fallschutzmatten eingebaut werden, erklärte die Pressesprecherin der Stadt Iserlohn, Christine Schulte-Hofmann. „Das ist erst ab einer Temperatur von zehn Grad Celsius möglich. Sobald das erledigt ist, werden wir die Geräte umgehend freigeben.“ Für Mai ist eine offizielle Einweihung geplant.

„Trimmy“ erklärt dierichtige Benutzung

74 000 Euro hat sich die Stadt die neue Anlage mit Geräteparcours und Boulebahn kosten lassen. Begleitend zum Parcours stehen auch schon Informationstafeln neben den einzelnen Stationen. Hier gibt’s übrigens ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: „Trimmy“, das Maskottchen der Trimm-Dich-Kampagne aus den 70er Jahren ist wieder da. Er verrät, wie die einzelnen Geräte genutzt und Kraft, Koordination, Ausdauer sowie Beweglichkeit trainiert werden.