Feiern mit internationalem Flair

Es darf geschunkelt werden: beim Sommerfest gab es auch Tantvorführungen zu sehen.
Es darf geschunkelt werden: beim Sommerfest gab es auch Tantvorführungen zu sehen.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Sommerfest des Altenheims der Diakonie als kulturelle und kulinarische Reise

Oestrich..  Mit internationalem Flair kam das Sommerfest des Altenheims der Diakonie Mark-Ruhr in Oestrich daher. Im Vorfeld wurde „eine kulturelle und kulinarische Reise durch Europa“ versprochen, die sich an dem internationalen Charakter der Mitarbeiterschaft orientieren sollte. Das Versprechen wurde am Samstag eingelöst. An den Wänden im Inneren der Einrichtung sowie dem auf dem Vorplatz aufgebauten Zelt wehten die unterschiedlichsten Nationalflaggen. Auch die Programmpunkte des Tages drehten sich Europa.

Mitarbeiterschaft ist eine wahre Multikulti-Gruppe

Die Mitarbeiter des Altenheims stammen neben Deutschland ursprünglich aus Serbien, Polen, Portugal, Griechenland, Italien, Österreich, Kasachstan und der Türkei. Sämtliche Mitarbeiter waren in die Vorbereitungen auf das Sommerfest miteingespannt. „Das ist ein Fest für die Bewohner“, erklärte Haus- und Pflegedienstleiterin Veronika Kaiser. Viele verschiedene Folkloregruppen, die von den Mitarbeitern eingeladen wurden, sorgten für ein buntes Programm. Mit dabei waren unter anderem eine polnische Tanzgruppe aus Dortmund, eine griechische aus Hohenlimburg sowie eine bayrische Formation, die vom Niederrhein nach Oestrich kamen. Neben den Choreographien waren vor allem die Trachten der Gruppen echte Hingucker. Ein Höhepunkt des Nachmittages war eine kleine Show der Mitarbeiter, die jeweils mit Flagge und Nationalhymne auf die Bühne einliefen. International kam auch das Essen daher. Unter anderem wurde griechisches Gyros, polnischer Bigosch sowie Thüringer Bratwurst gereicht.

Zu den Gästen gehörten auch zahlreiche Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Oestrich. Diese feierten mit Bewohnern und Mitarbeitern nicht nur das Sommerfest, sondern auch ein kleines Jubiläum. „Vor fünf Jahren wurde die Einrichtung eröffnet“, verriet Veronika Kaiser und war voll des Lobes: „Wir haben hier ein tolles Team.“ Um die Verbundenheit zum Stadtteil zu unterstreichen, waren auch sämtliche Oestricher herzlich willkommen, mit denen gemeinsam am Sonntag auch ein Gottesdienst gefeiert wurde. Im Anschluss an diesen verweilten Bewohner, Gemeinde und Mitarbeiter noch auf dem Gelände. Zusammen wurden dann die leckeren Reste vom Vortag verputzt.