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Jahresdienstbesprechung

Fast die halbe Löschgruppe Untergrüne befördert

21.01.2015 | 17:07 Uhr
Fast die halbe Löschgruppe Untergrüne befördert
Der stellvertretende Chef der Feuerwehr, Oliver Krause (l.), Löschzugführer Ralf Hosenfeld (3. v. l.) und Löschgruppenführer Bastian Schmidt (r.) freuten sich mit den sechs beförderten Blauröcken aus der Untergrüne.Foto: Torsten Lehmann

Dröschede. Vielleicht zum letzten Mal fand am Freitagabend die Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Untergrüne im alten Gerätehaus Im Hütten statt.

„Wir sind nur Auftraggeber und nicht Bauherr, aber nachdem der Spatenstich ja am 27. September erfolgt ist, versuchen wir den Neubau in 2015 zu realisieren“, sagte der stellvertretende Leiter der Iserlohner Wehr, Oliver Krause. Denn auch wenn die Blauröcke die Gemütlichkeit ihrer alten Unterkunft vermissen werden – der Einfachverglasung, der etwas älteren Bausubstanz und der einen oder anderen Stolperfalle werden sie im neuen, natürlich funktionelleren Gebäude gewiss aber nicht nachtrauern.

Beunruhigende Entwicklung bei der Iserlohner Feuerwehr

Genau so wichtig wie eine vernünftige, zeitgemäße Unterbringung sei inzwischen wohl auch die „Förderung im Ehrenamt“. Die erstmals an alle Freiwilligen für die vergangenen sieben Kalendermonate gezahlten Beiträge, die gestaffelt je nach geleisteten Einsätzen und Diensten insgesamt bis zu 230 Euro betragen konnten, sollten dabei aber nicht als Lohn verstanden werden: „Denn wir wollen keine Söldner, sondern Leute, die mit Herz und Verstand dabei sind“, machte Krause deutlich. Die Aufwandsentschädigung solle vielmehr der Aufrechterhaltung der Motivation dienen und vielleicht auch dazu beitragen, neue Interessierte zu gewinnen. Denn mit 25 freiwilligen Feuerwehrleuten weniger als noch vor Jahresfrist gebe es eine „beunruhigende Entwicklung“ bei der Iserlohner Wehr: „Das ist ein Warnschuss, den man wahrnehmen und entsprechend reagieren sollte.“

Wobei die Untergrüne mit einem Altersdurchschnitt von 30,7 Jahren eine der jüngsten im Stadtgebiet ist, und bei den Beförderungen setzt die Löschgruppe, die mit 14 aktiven Mitgliedern gemeinsam mit der gleich großen – oder besser gleich kleinen – aus Stübbeken die kleinsten Einheiten der Iserlohner Wehr bildet, Maßstäbe: Sechs Beförderungen konnte Krause nach den entsprechend absolvierten Ausbildungen vornehmen. Marcel Zienecker und Till Lindemann sind jetzt Feuerwehrmänner, Jana Rückert Feuerwehrfrau. Zum Unterbrandmeister wurden Daniel Witteler und Alex Müller ernannt, zum Brandmeister Christian Klisch.

Zu bewältigen hatte die Löschgruppe 2014 insgesamt 18 Einsätze vor Ort sowie 24 weitere in Essen im Zuge der überörtlichen Hilfe bei der Beseitigung der Orkanschäden nach Pfingsten. Dafür und für die 25 weiteren Dienste dankten Oliver Krause und Löschzugführer Ralf Hosenfeld den Freiwilligen.

Torsten Lehmann

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2015-01-21 17:07
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