Entwicklung der Brauerei eine „Tragödie“

Berndt Schlüter (am Stehtisch) begrüßte die Gäste des Neujahrsempfangs der Grüner Ortsvereine, darunter auch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, MdL Michael Scheffler und MdB Dagmar Freitag.
Berndt Schlüter (am Stehtisch) begrüßte die Gäste des Neujahrsempfangs der Grüner Ortsvereine, darunter auch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, MdL Michael Scheffler und MdB Dagmar Freitag.
Foto: Michael May IKZ
Was wir bereits wissen
Rund 100 Gäste aus den Vereinen, aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Kirche waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Grüner Ortsvereine gefolgt.

Grüne..  Das Bier aus dem Grüner Tal - damit fühlten sich die Menschen in der Grüne natürlich immer besonders verbunden. 2014 wurde die Geschichte der Privatbrauerei Iserlohn allerdings anders geschrieben, als es sich viele zwischenzeitlich erhofft hatten. Das sagte am Sonntagvormittag Berndt Schlüter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Grüner Ortsvereine, bei der Begrüßung zum Neujahrsempfang. Es war die 15. Auflage dieser Veranstaltung, erstmals fand sie nicht im Kühlschiff der Brauerei, sondern im Haus Gerdes statt. Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens sprach im Zusammenhang mit der Brauerei-Entwicklung von einer „Tragödie“. Und er sei sich auch nicht mehr sicher, ob es überhaupt noch eine gute Entwicklung für das ruhende Unternehmen geben könne.

Rund 100 Gäste aus den Vereinen, aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Kirche waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Grüner Ortsvereine gefolgt. Berndt Schlüter thematisierte in seiner Ansprache auch den Trend im Vereinswesen, dass es immer schwieriger werde, Mitstreiter zu finden. Immer neue Vorschriften und Auflagen würden solch ehrenamtliches Engagement zudem gefährden. Dennoch wolle die Arbeitsgemeinschaft daran arbeiten, besagtem Trend entgegenzuwirken.

Der Politik und anderen Beteiligten dankte Schlüter dafür, dass an der künftigen „Feuerwehr-Zentrale“ in der Grüne - wenn auch in abgespeckter Form - ein Vereinsraum für die Grüner Vereine entstehen wird. Hier sei ein Versprechen eingelöst worden. Und eine Randnotiz des Vorsitzenden: Anders als in den Jahren zuvor ist der Weihnachtsbaum der Arbeitsgemeinschaft am Grüner Kreisel bislang unversehrt geblieben.

Der Neujahrsempfang in der Grüne sei traditionell immer der erste im Jahr, stellte Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens in seinem Grußwort fest. Auch er ging auf die Schwierigkeiten beim Ehrenamt ein, umso bemerkenswerter sei es, dass die Arbeitsgemeinschaft ihren Empfang auch weiterhin so gelungen auf die Beine stelle. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass er vor zehn Jahren die Planungen rund um die neue Grüner Mitte vorgestellt habe. Die Realisierung mit Kreisverkehr und neuem Nahversorgungszentrum sei nicht immer einfach gewesen, die Grüne habe nunmehr aber eine spürbare Attraktivitätssteigerung erfahren. In die Kategorie „Verbesserungen“ stufte Dr. Ahrens auch den Kunstrasenbelag am Sportplatz ein.

Dechenhöhle Motor bei „Höhlenland Sauerland“

Die Dechenhöhle bezeichnete der Bürgermeister als Motor des Projektes „Höhlenland Sauerland“. Es gebe eine Förderung durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung. So werde es möglich sein, weitere attraktive Angebote in und um die Dechenhöhle zu realisieren.