Eine Realisierung wird Jahre dauern
28.04.2010 | 15:41 Uhr 2010-04-28T15:41:00+0200
Letmathe. Ein Café an der Lenne, idyllisch gelegen zwischen alter und neuer Bahnhofsbrücke, das ist der Wunsch der Letmather Werbegemeinschaft. Mit viel Engagement bemüht sich der Werbegemeinschaftsvorstand, dieses Ziel zu realisieren.
Um auf dem schwierigen Weg ein Stückchen weiter voranzukommen, hatte der Vorstand am Mittwoch Vertreter der Stadt Iserlohn sowie der Unteren Wasserbehörde des Märkischen Kreises auf die alte Bahnhofsbrücke eingeladen, um von dort aus den möglichen Standort eines Brückencafés zu präsentieren.
Rainer Großberndt, der stellvertretende Vorsitzende der Werbegemeinschaft hob noch einmal hervor, dass ein Lennecafé die Stadt aufwerten würde und auch in Verbindung mit der „Regionale 2013 - Südwestfalen” und dem Radweg entlang der Lenneschiene eine Leuchtturmfunktion für die Region hätte.
Eine mögliche Finanzierung sieht Großberndt auf Nachfrage durch die Stadt Iserlohn, die Regionale 2013 und eventuell private Investoren gesichert.
Prinzipiell ging es aber beim Ortstermin um die Frage, ob ein Lennecafé genehmigt würde.
Dazu Olaf Pestl, Ressortleiter Planen, Bauen, Umwelt und Klimaschutz: „Wir reden hier nicht über eine Maßnahme, die schon morgen realisiert werden könnte. Die Planungen werden sich sicherlich über mehrere Jahre hinziehen”. Eine eindeutige Aussage, wie ein mögliches Lennecafé aussehen könnte, machte Pestl nicht. Zu viele Faktoren wären zu klären, unter anderem der Standort, die Finanzierbarkeit, die Versorgung mit Energie, die Hochwassersituation an der Lenne und ob sich überhaupt jemand finden würde, der ein Lennecafé saisonal betreibt.
Der Ball liegt jetzt bei der Werbegemeinschaft: Um ein Genehmigungsverfahren in Gang zu setzen, müsste sie jetzt einen Antrag stellen und Pläne bei der Stadt und dem Märkischen Kreis einreichen.
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