Diskussion mit Superintendentin

Superintendentin Martina Espelöer zu Gast der den Frauenhilfsgruppen der Christusgemeinde.
Superintendentin Martina Espelöer zu Gast der den Frauenhilfsgruppen der Christusgemeinde.
Foto: IKZ

Lössel.. Großen Anklang fand der Nachmittag, zu dem Superintendentin Martina Espelöer eingeladen war, um sich den Frauenhilfsgruppen der Christus-Kirchengemeinde vorzustellen und mit den Frauen ins Gespräch zu kommen. Gastgeberin war die Frauenhilfe Lössel. Mit dabei waren ebenfalls die Frauenhilfe Kesbern/Dahlsen und der Diakonieverein Grüne.

Nach einer Andacht von Superintendentin Martina Espelöer im Gemeinderaum der Brunnenkirche verfolgten die gut 60 Frauen mit großem Interesse, was die Superintendentin zu ihrem persönlichen Werdegang und ihren bisherigen Erfahrungen als Iserlohner Superintendentin zu berichten hatte. Alle bekamen einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche, die mit dem Amt verbunden sind.

Neben der Verantwortung für die Gemeinden und insbesondere der Begleitung der Pfarrerinnen und Pfarrer, gehört der Bereich der Diakonie Mark-Ruhr e.V. als einer der größten Arbeitgeber der Region mit zu den Aufgabenfeldern, in denen die Superintendentin in leitenden Gremien mitarbeitet. Dazu kommt der gesamte Bereich der kreiskirchlichen Aufgaben wie das Jugendreferat und das Schulreferat mit ihren vielfältigen Aufgaben. Insgesamt bedeutet das viel Gremienarbeit und vielfach die Bearbeitung von Problemen und Konflikten, aber auch das Mitwirken hin zu weiterführenden Strukturen und sinnvollen Schwerpunkten in der kirchlichen Arbeit.

Es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch, in dem sich die anwesenden Frauen sehr interessiert zeigten. Auch das Thema Begegnung und Umgang mit dem Islam wurde angesprochen und in diesem Zusammenhang die Frage nach der eigenen christlichen Identität und der Weitergabe des christlichen Glaubens in Gemeinde und Familien gestellt.

Pfarrer Volker Horst freute sich über die vielen Anwesenden und über die offene Art und Weise, in der das Gespräch verlief. Das gegenseitige Interesse war spürbar und der Nachmittag hat dazu beigetragen, dass alle einen guten Einblick in das Leben und die Arbeit der Superintendentin bekommen haben.