Christian Kempny freut sich auf Neuseeland
15.02.2010 | 16:02 Uhr 2010-02-15T16:02:00+0100Letmathe. Während hierzulande die Menschen ob der Eiseskälte bibbern, fliegt am Aschermittwoch der 16-jährige Christian Kempny in den Spätsommer Neuseelands, um dort an einem Schüleraustausch teilzunehmen.
Nach etwas mehr als 24 Stunden Flug, der ihn von Frankfurt über Singapur nach Christ-Church führen wird, landet er am Freitag nach unserer Zeit gegen 9 Uhr in Dunedin. Es ist die zweitgrößte Stadt der Südinsel Neuseelands. Es ist Christians Gegenbesuch bei Nick Tency (17), der über Weihnachten in Deutschland war. Christian hatte sich für diesen Schüleraustausch beworben. Er wird von der Bundesregierung gefördert, lediglich die Flugkosten muss der Schüler aufbringen.
Für zwei Monate wird Christian in Neuseeland bleiben, um dort die Menschen und die Kultur kennenzulernen. In dieser Zeit besucht er auch die Schule, ein Privatinternat für Jungen. In den sechs Wochen muss er dann auch die Schuluniform des Internats tragen, ein blau-grauer Anzug mit dazugehörender blau-goldener Krawatte.
Im Gepäck hat Christian jede Menge Gastgeschenke, wie er bei einem Besuch in der Redaktion verriet: ein Schirm mit Iserlohn-Motiven, einen Schal, ein Buch über Deutschland, eine Erinnerung an die Dechenhöhle und nicht zuletzt Gummibärchen.
Der Unterricht an der Schule dauert jeweils bis 15 Uhr, danach hat er Freizeit, um die nähere und weitere Umgebung von Dunedin kennenzulernen. Oder er nimmt an den zahlreichen schulischen Sportangeboten wie Golf, Tennis oder Wellenreiten teil. Falls es klappt, wollen Nick Tency und seine Eltern mit ihrem deutschen Gast eine komplette Tour durch Neuseeland unternehmen. Damit das Heimweh nach Deutschland nicht zu groß wird, möchte Christian den Kontakt mit zu Hause per Email oder Telefon aufrechterhalten.
Wenn Christian Kempny in zwei Monaten wieder in Deutschland ist, besucht er noch einmal die Redaktion der Heimatzeitung, um über seine Erfahrungen zu berichten.
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