Betriebsratsvorsitzender greift heimlich in Belegschaftskasse
18.11.2009 | 16:23 Uhr 2009-11-18T16:23:00+0100
Letmathe. Der Betriebsratsvorsitzende eines größeren Letmather Unternehmens hat über anderthalb Jahre Gelder seiner Kollegen veruntreut. Trickreich zweigte er aus der Unterstützungskasse der Belegschaft Mittel für private Zwecke ab. Als die Unregelmäßigkeiten entdeckt wurden, verlor er seinen Job.
Als der Übeltäter überführt war, legte er gegenüber dem Betriebsrat und der Geschäftsführung sofort ein umfassendes Geständnis ab. Außerdem zahlte er die abgezweigten Gelder - es soll sich um einen vierstelligen Betrag handeln - in kürzester Zeit vollständig zurück. So wurde niemand geschädigt. Infolgedessen verzichteten Betriebsrat und Geschäftsführung darauf, eine Anzeige zu erstatten.
Die Mitarbeiter der Firma zahlen seit vielen Jahren jeden Monat einen kleineren Betrag in die Gemeinschaftskasse ein. Aus den so zurückgelegten Beträgen werden beispielsweise die Ausgaben für Jubiläen oder runde Geburtstage bestritten. Als Betriebsratsvorsitzender hatte der Letmather, der sich jetzt einen neuen Job suchen muss, die Gemeinschaftskasse zu verwalten. Dabei sollte sich das Sprichwort „Gelegenheit macht Diebe” bewahrheiten.
Der in Versuchung Geratene ging, wie seine Kollegen im Nachhinein feststellten, sehr geschickt vor. Erst als bei der Kassenprüfung auffiel, dass für etliche Ausgabeposten Verwendungsnachweise fehlten, kamen sie dem langjährigen Betriebsratschef, der ansonsten eine gute Arbeit machte, auf die Schliche.
„Wir konnten es erst gar nicht glauben”, berichtet ein Kollege aus dem Betriebsrat. „Wer hält es denn auch für möglich, dass ausgerechnet derjenige, den man mit großem Vertrauen zum Vorsitzenden gewählt hat, solche Sachen macht.”
Für die Belegschaft der Firma steht nach dem erschreckenden Vorfall eines fest: Die Verwaltung der Belegschaftskasse wird ab sofort schärfer kontrolliert. Schecks werden nur noch nach dem Vier-Augen-Prinzip ausgestellt. Auch für Betriebsräte und Belegschaftskassen gilt: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.”
17:13
Und sie dreht sich doch ;-))
das soll natürlich Letmathe heißen...
17:10
Und sie sind keinen Deut besser!
Da greift im kleinen Letmtahe ein Betriebsratsmitglied in die Kasse,
in Wolfsburg fahren die Herrschaften Arbeitnehmervertreter Phaeton und lassen sich in Brasilien die leichten Frauen bezahlen
und hier und da trägt eine Verbkäuferin schonmal die Ware, die dann Montags wieder neu im Laden hängt.
Und allen gemein ist das große Motzen über die da oben
Müßig darüber zu diskutieren wer nun angefangen hat, mit der Selbstbedienung.
Die da unten sind offensichtlich keinen Deut besser.
Allesamt ist das Unrechtsbewußtsein abhanden gekommen, ob sie nun Unternehmen an der Börse verzocken, oder stehlen.
Elendes Pack!