Bericht von Lobbe erwartet

Lobbe muss die Bezirksregierung über potenzielle Geruchsbelästigungen informieren.
Lobbe muss die Bezirksregierung über potenzielle Geruchsbelästigungen informieren.
Foto: IKZ

Letmathe..  Das Thema Geruchsbelästigung in Letmathe ist für die Bezirksregierung in Arnsberg noch keineswegs abgehakt. Auch wenn es keinen Nachweis gibt, besteht weiter der Verdacht, dass die Gasgeruchswolke am 16, 17. und 19. Januar von der Firma Lobbe am Stenglingser Weg ausgegangen ist.

„Wir erwarten von der Firma Lobbe einen Bericht darüber, welche Abfallstoffe in diesem Zeitraum auf welche Weise behandelt worden sind“, erklärte Dr. Christian Chmel-Menges als Sprecher der Bezirksregierung auf Nachfrage. Möglicherweise seien Industrieschlämme vom darin enthaltenen Öl getrennt worden. Weiter hebt Chmel-Menges hervor, dass die Firma aufgefordert worden sei, bei künftig verursachten Geruchsemissionen unverzüglich die Bezirksregierung zu informieren.

Auf die Frage, warum die Kontrolleure die Firma Lobbe erst am 20. Januar aufgesucht hätten, antwortete Menges, die Behörde sei für einen ganzen Regierungsbezirk zuständig und könne nicht überall sein. Allerdings gelte auch: „Wenn etwas häufiger vorkommt, werden unsere Kontrollen zeitlich engmaschiger.“

Wie berichtet hatte die Firma Lobbe betont, die Geruchsbelästigungen seien nicht von ihr ausgegangen. In dem fraglichen Zeitraum seien auf dem Betriebsgelände am Stenglingser Weg keine Stoffe behandelt worden, die solche Gerüchte hätten hervorbringen können. Auch die Windrichtung hätte gegen eine Verursachung durch Lobbe gesprochen.