Bereits neue Ideen für das nächste Jahr
07.09.2009 | 15:45 Uhr 2009-09-07T15:45:00+0200
Letmathe. Auch wenn das 8. Letmather Brückenfest wetterbedingt insgesamt weit weniger Besucher angelockt hat als im Vorjahr: Die Veranstalter sind zufrieden.
„Es war ein schönes, harmonisches Fest, mit einem Riesenandrang am Sonntag, insgesamt hätte es mehr Sonne verdient gehabt,” resümierte Rainer Großberndt vom Vorstand der Werbegemeinschaft Letmathe. Schon jetzt überlegt die Werbegemeinschaft, wie das Fest im nächsten Jahr verbessert und verschönert werden kann. Dabei wird es sicherlich nicht an neuen Ideen mangeln.
Das feuchte, kühle und windige Wetter hatte am Freitag und Samstag nicht nur Besucherscharen ferngehalten. Es kostete die Veranstalter auch viel Nerven, Zeit und Geld. So war am Freitag ein Partyzelt weggeflogen. Viele Zelte mussten durch schwere Wassertanks gesichert werden.
Die Ausweitung des Festgeländes auf die Fingerhutsmühle hat sich in Großberndts Augen als richtig herausgestellt. Am Sonntag sei dieser neue Rundlauf gut angenommen worden. Allerdings habe es auch einige Verunsicherungen durch fehlende Informationen bei den Anwohnern gegeben, räumt der Cheforganisator ein. „Beim nächsten Mal muss die Verkehrsregelung besser publik gemacht werden. Wir werden Gespräche führen, um einen Konsens mit den Anliegern zu erreichen.”
Besonders erfreut zeigt sich Großberndt, dass das Brückenfest sehr harmonisch verlaufen ist. Alkoholexzesse wie beim letzten Mal habe es nicht gegeben. Das sei sicher auch der Präsenz von Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsdiensten zu verdanken. Allerdings hätten sich viele Händler, Gastronomen und Helfer über Knöllchen geärgert. Wer beim Aufbau des Festes hilft, möchte nicht noch bestraft werden. Allen die Behinderungen durch das Fest ertragen haben, dankt Großberndt für ihre Geduld.
Zu den Attraktionen, die in diesem Jahr besonders großes Echo fanden, zählt Großberndt das schwimmende Cafe´ in der Lenne und die Autokran-Gondel. „Es war faszinierend, sich in der Gondel 60 Meter Höhe hinauffahren zu lassen, um den Ausblick zu genießen. Bei der Abwärtsfahrt hätten sich die Besucher überdies bis dicht über den Wasserspiegel der Lenne „abseilen” lassen können. Auch die Hubschrauberrundflüge waren sehr gefragt. Beim Festende am Sonntag standen noch rund 30 Personen auf der Warteliste. Sie müssen sich jetzt mit Hoffnung aufs nächste Brückenfest trösten. „Für das Cafe´ in der Lenne gebührt dem THW ein großes Lob”, betont Großberndt.
Auch viele Darbietungen auf der Bühne, insbesondere die Showeinlagen von drei Tanzschulen, fanden großen Zuspruch. Weniger beachtet wurde die Ausstellung von Iserlohner Künstlerinnen im früheren griechischen Restaurant an den Domarkaden. Sie hätte laut Großberndt mehr Publikum verdient gehabt.
23:58
Apropos Lautstärke: Am Sonntag gab es ein besonderes Empfangskomitee in Gestalt von mehreren Assischlitten mit dazu passenden Typen, die offenbar ganz offiziell in dicke-Hose-Manier mit ihren in die Sitzen eingebauten Subwoofern jeden Neuankömmling und noch nicht Geflohenen mit einer ohrenbetäubenden Wummerei beglückten, dass die Ohrenärzte die Tage neue Kundschaft bekommen dürften. Ich war so angetan, dass ich mir die Brücken gespart habe und mich bis zur letzten Eisdiele von Letmathe zurückgezogen habe.
22:36
Ich finde das alles übertrieben. Das Event des Jahres ist die Kiliankirmes, die ist für jeden Letmather das Beste. Beim Brückenfest überwiegt der Komerz. Ich finde einen Preis von 5,- € für eine Erbsensuppe einfach nur unverschämt, von 1,50 € für ein Kirmesbier ganz zu schweigen. Man sollte sich mal wieder auf das wesentliche konzentrieren. Was hat die Innenstadt mit dem Brückenfest zu tun. Es wird einfach viel zu groß. Außerdem sollte mal überlegt werden das Brückenfest nur alle 2 Jahre zu machen, dann kommen auch wieder mehr Besucher.
21:01
jaaaa...was heißt hier denn etliche kilometer trödelmarkt?!
ich glaube zwar gerne das die anwohner nicht begeistert sind wenn sie die haustür öffnen und gegen einen trödelstand rennen...
Aber wenn sowas nicht abgesprochen ist, kann der rest der welt da ja nix zu...
Die sache mit den Knöllchen kann ich jetzt nicht beurteilen aber auch bei mir ist Iserlohn dafür bekannt...
Musiklautstärke: ja klar war das laut aber das brückenfest ist DAS EVENT in letmathe wo ich persönlich finde das in irgendeiner art und weise jeder etwas davon hat... sei es einfach nurder bekannheitsgrad von letmathe der durch dieses fest enorm gestiegen ist oder einfach der spaß an der sache...
außerdem sind das nur 3 tage im jahr...da kann man finde ich auch mal ein bis zwei augen zudrücken...
ich freu mich jedenfalls aufs nächste jahr und bin sicher wieder dabei...
20:10
@ Anwohner
Ärgern Sie sich nicht !!!!! Die Politessen haben keine Familien und auch sonst keine sinnvollen Hobbys und deshalb melden sie sich für solche Abzockaktionen .......Für Parkabzocke ist die Iserlohner Verwaltung ja mittlerweile Deutschlandweit bekannt !!!!!
19:42
Die Lautstärke der Bühne war mal wirklich extremst.
Und das mit den Politessen finde ich auch extrem übel. Und das ist defintiv Abzocke wenn die hier Sonntags unterwegs sind und MEHRFACH sämtliche Strassen abgehen.
17:59
Beispiel Flehmestr. immer wieder Knöllchen für Anwohner, Warum - bekommen wir die Knöllchengebühr von der WERBEGEMEINSCHAFT ersetzt Das wäre doch mal was. Bzw. die Lautstärke der Bühne war mal megalaut, Fenster geschlossen und das TV musste noch lauter gemacht werden, denke mal das es am Brückenfest über 90db war.....
17:29
Wie wäre es mal mit Durchfahrts- und Parkverbot für den Bereich Helmke, Bergstraße, Genna. Würd so manchen Anwoher und Gewerbetreibenden weitaus mehr erfreuen als etliche neue Kilometer Trödelmarkt.
Dank im voraus