Abriss der Adventskirche wird in den Sommerferien erfolgen

Interessiert folgten etwa 30  Gemeindemitglieder die Ausführungen on Pfarrer Schulte.
Interessiert folgten etwa 30 Gemeindemitglieder die Ausführungen on Pfarrer Schulte.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
In einer Gemeindeversammlung stellte Pfarrer Uwe Schulte den Zeitplan für die Bebauung des Dröscheder Kirchengeländes vor.

Dröschede..  Die evangelische Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede hatte für gestern Abend zu einer Gemeindeversammlung in das Gemeindehaus unter der Adventskirche eingeladen.

Landeskirche stimmte dem Abriss bereits zu

Nachdem das Presbyterium bereits im letzten Jahr bekannt gegeben hatte, dass das Kirchengelände überplant und das Gotteshaus entweiht und abgerissen wird, präsentierte Pfarrer Uwe Schulte den Zeitplan. Die Genehmigung der Stadt zum Abriss von Kirche und Gemeindehaus liegen vor und die Landeskirche hat ebenfalls ihre Zustimmung signalisiert.

Der Abriss der Kirche soll noch in diesem Sommer während der großen Ferien erfolgen. Den Verantwortlichen der Gemeinde ist daran gelegen, dass zum Schutz des nahen Kindergartens der Abriss der Kirche in der Schließzeit des Kindergartens vom 20. Juli bis 7. August genutzt werden soll.

Ein ganz entscheidender Schritt des Abschied Nehmens von „ihrer“ Kirche wird ein Entwidmungsgottesdienst vermutlich mit Superintendentin Martina Espelöer sein, der für Sonntag, 5. Juli, geplant ist. Schon seit Jahren hat sich die Gemeinde damit vertraut gemacht, dass die evangelische Kirche die Hauptgottesdienststätte der Gemeinde ist.

Kirchenbänke können für eine Spende erworben werden

Nach dem Entwidmungsgottesdienst heißt es Abschied nehmen von der Kirchenglocke, wo sie künftig als Erinnerung zu sehen sein wird, ist noch zu klären. Die Kirchenorgel wird die Gemeinde einem Orgelhändler anbieten. Das Kreuz aus der Kirche kann eine neues Heim im Gemeinderaum finden, der neu gebaut werden wird. Die Abendmahlsgegenstände werden nach Oestrich gebracht, ebenso das Taufbecken. Geplant ist, dass interessierte Gemeindemitglieder gegen eine Spende die Kirchenbänke erwerben können.

Für die Gemeindegruppen heißt es mit dem Wegfall der Kirche für die Übergangszeit, die etwa zwei Jahre betragen wird, andere Veranstaltungsorte zu finden. Erste Lösungen sind bereits gefunden: So kann die Cafeteria künftig am ersten Freitag im Monat im großen Saal von Haus Potthoff zusammenkommen. Erste Gespräche mit deden Pächtern wurden bereits geführt. Für den Abendkreis ist noch eine Regelung zu finden.

Gleichzeitig hatten die Mitglieder des Presbyteriums die gute Nachricht, dass es ab August in doppelter Hinsicht personelle Verstärkung für die Gemeindearbeit geben wird.

Ab dem 1. August wird Pfarrerin im Entsendungsdienst Ulrike von Mayer die pastorale Arbeit unterstützen und ab dem 15. August wird der Gemeindepädagoge Michael Goebel als Jugendreferent gemeinsam mit Pfarrer Uwe Schulte in der Konfirmanden- und Jugendarbeit tätig sein.