2015: Viel Positives für Letmathe

Viel Positives steht für Letmathe im kommenden Jahr auf der Tagesordnung.
Viel Positives steht für Letmathe im kommenden Jahr auf der Tagesordnung.
Foto: Josef Wronski/IKZ
Was wir bereits wissen
Bekannte Letmatherinnen und Letmather blicken auf das Jahr 2015.

Letmathe..  Der letzte Tag des Jahres wird oftmals dazu genutzt, um auf das Vergangene zurückzublicken und Wünsche für das neue Jahr zu äußern. Die Redaktion hat Letmatherinnen und Letmather gefragt, was sie von 2015 erwarten.

Dr. Norbert Hesse (Vorsitzender Heimatverein Letmathe): „Ich wünsche mir, dass Letmathe seinen Charakter behält und sich die Bürgerinnen und Bürger noch mehr mit ihrer Stadt identifizieren. Man sollte nicht jeden Hype und Mainstream mitmachen, sondern sich auf das Pfund besinnen, mit dem man wuchern kann. Global gesehen ist es an der Zeit, dass Macht und Gier zurückgehen, das wurde der Welt gut tun“.

Pfarrer Burckhardt Hölscher (Ev. Kirchengemeinde Letmathe): „Mein Wunsch ist es, dass die Gemeinde im Glauben wächst und es uns gelingt, sowohl neue Menschen für die Gemeinde zu gewinnen, als auch die uns verlassen haben, zurückzugewinnen. Weiterhin hoffe ich auf ein gutes Gelingen des großen Kultur- und Friedensfestes am 30. und 31. Mai im und am Haus Letmathe, das unter dem Motto „70 Jahre Frieden in Letmathe“ stehen wird. Es soll besonders dazu beitragen, dass die Vereine, Institutionen und Gemeinden in gutem Sinne zusammenwachsen und so der Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt wird“

Pfarrer Volker Horst (Christusgemeinde): „Was ich den Menschen hier in unserer Stadt und Umgebung wünsche:

- dass wir offene Augen füreinander haben, gastfrei sind und einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wagen.

- dass wir Orte und Gelegenheiten schaffen, wo Freude und Leid – eben das Leben mit all seinen Facetten – miteinander geteilt wird. Dazu gehört für mich auch, Hoffnung und Glauben miteinander zu teilen und darüber zu reden: Was lässt mich hier und heute – trotz enttäuschender und schmerzhafter Erfahrungen – hoffen und glauben?

- Mit einem Satz von Friedrich von Bodelschwingh: „Lasst uns Orte schaffen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt!“

Diesen „hellen Schein der Hoffnung“ wünsche ich uns allen im persönlichen, privaten Bereich ebenso wie im gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Leben.

Dabei tun wir gut daran, uns an Jesus Christus zu orientieren: Er hat nicht nur von Hoffnung geredet, sondern selbst als „Licht der Hoffnung“ für alle Menschen gelebt und gehandelt. Wenn wir ihm darin nachfolgen, wird das „Liebesthermometer“ steigen und wir tragen dazu bei, dass wir in einem Klima der Annahme und des positiven Miteinanders leben können!“

Gisela Wydra (stv. Vorsitzende Förderverein Haus Letmathe): „Für den Förderverein Haus Letmathe wünsche ich mir innerhalb des Vorstandes eine gute und engere Zusammenarbeit und im kommenden Jahr einen so großen erleuchteten Weihnachtsbaum vorm Haus Letmathe, wie er derzeit vor der Kilianskirche steht. Ist nämlich der Weihnachtsmarkt am Haus Letmathe vorbei, herrscht dort Dunkelheit. Dort fehlt dann das weihnachtliche Ambiente. Für die Welt wünsche ich mir weniger Konfiktherde und mehr Frieden“.

Manfred Gloede (Vorsitzender Werbegemeinschaft Letmathe): „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die Letmather Werbegemeinschaft auch im kommenden Jahr eine so gute Arbeit macht wie 2014. Für die Zukunft hoffe ich auf mehr Akzeptanz durch heimische Unternehmen für unsere Arbeit, die wir ehrenamtlich leisten. Wünschenswert wäre es, wenn die Mächtigen dieser Welt alles daran setzen, die Konflikte untereinander und damit auch das Leid der Zivilbevölkerung zu beenden“.

Rainer Großberndt (stv. Vorsitzender Werbegemeinschaft): „2015 birgt viel positives für Letmathe in sich. Die Promenade, von der Ende 2015 sicherlich schon etwas zu sehen ist, die abgeschlossene Renovierung des Aquamathe, der Hospiz-Neubau, die Einweihung des Bahnhofs, all das sind Meilensteine für Letmathe. Und dann freue ich mich auf die zahlreichen Veranstaltungen. In diesem Jahr gibt es eine Premiere, denn Brückenfest und „Lenne lebt“ wird zusammen gefeiert“.