„150 Jahre schaffen wir nicht“
12.02.2012 | 17:28 Uhr 2012-02-12T17:28:00+0100
Dröschede.(jk) Zahlreiche Punkte umfasste die Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung des MGV Liedertafel Dröschede am vergangenen Samstag.
So nutzte der 1. Vorsitzende Heinz von Glinowiecki den Rahmen, um ausgiebig auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurückzublicken. Natürlich hat es Konzerte, aber auch Wanderungen, Familienfahrten, Frühschoppen und vieles mehr gegeben. Auch 2012 haben sich die Sänger einiges vorgenommen: Am 17. März wollen sie in der Herz-Jesu-Kirche in der Grüne singen, am 17. Mai beim Förderverein Dröschede im Rahmen der Himmelfahrtsfeier im Naherholungsgebiet und am 26. August beim 775. Stadtjubiläum Iserlohns auftreten, außerdem beteiligen sie sich am Freundschaftssingen des MGV Lössel anlässlich des 125-jährigen Bestehens am 30. September. Das offene Weihnachtssingen ist für den 16. Dezember im Haus Potthoff geplant.
Stichwort 125-jähriges Bestehen: Beim MGV Liedertafel steht dieses Jubiläum 2013 an. „Das sollten wir feiern – die 150 Jahre werden wir nämlich nicht mehr schaffen“, eröffnete Heinz von Glinowiecki eine längere Debatte, ob und in welcher Form denn nun der besondere Geburtstag begangen werden soll. Eine endgültige Entscheidung soll innerhalb der kommenden Wochen getroffen werden.
Bei den Vorstandswahlen haben die Mitglieder die bisherigen Amtsinhaber bestätigt: 2. Vorsitzender Torsten Schaumberger, 2. Kassierer Klaus Merz, 2. Notenwart Alfred Wolff, Beisitzer Wolfgang Pagenkopf und Kassenprüfer Thomas Sprenger. Neu im Führungsteam ist Kassenprüfer Theo Welmes.
Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Heinz Blötz und Wolfgang Pagenkopf mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet, die Jubilare unter den passiven Mitgliedern waren nicht erschienen. Außerdem wurden fünf Sänger geehrt, die die meisten Chorproben besucht haben. Rekordverdächtig stellt sich ein Liedertafel-Mitglied dar: Alfred Wolff hat seit zehn Jahren keine der insgesamt 43 Proben verpasst. Thomas Sprenger schaffte 42 Termine, bei immerhin 39 Proben waren Karl Bormann, Ewald Wolff und Bernd Schüring anwesend.
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