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Austausch mit Emek Hefer : Neue Freundschaften geschlossen

Kreuztal, 27.07.2009, WR

Kreuztal/Berlin. Am Montag ging der 17-tägige Jugendaustausch des Kreisjugendringes Siegen-Wittgenstein und dem Partner Kreis Emek Hefer in Israel zu Ende. Die deutschen Jugendlichen aus Kreuztal verabschiedeten ihre israelischen Gäste am Flughafen Schönefeld in Berlin, wo es viele Tränen gab.

Foto: Alexander Völkel

Kreuztal/Berlin. Am Montag ging der 17-tägige Jugendaustausch des Kreisjugendringes Siegen-Wittgenstein und dem Partner Kreis Emek Hefer in Israel zu Ende. Die deutschen Jugendlichen aus Kreuztal verabschiedeten ihre israelischen Gäste am Flughafen Schönefeld in Berlin, wo es viele Tränen gab. 42 teilnehmende Jugendliche aus Israel und Deutschland reihen sich ein in eine 43-jährige Geschichte des Jugendaustausches.

Der Besuch im Haus der Wannseekonferenz, wo die „Endlösung” der Judenfrage entschieden wurde, sowie der Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen mit einer gemeinsamen Gedenkfeier bildeten den Abschluss des Jugendaustausches. Für viele Jugendliche aus Israel und Deutschland war die Gedenkfeier im KZ Sachsenhausen der bewegendste Moment in den 17 Tagen. Diese hatten die Jugendlichen gemeinsam vorbereitet. Sie trugen am ehemaligen Krematorium des Konzentrationslagers Gedichte, Texte und Lieder vor. Weitere Stationen der Abschlussfahrt waren ein Besuch im Reichstag, eine Stadtführung, eine Vorstellung in einem Varieté-Theater und das Schloss Sanssouci. Auf der Hinfahrt hatte die Gruppe Station in Eisenach gemacht und sich unter anderem auf der Wartburg auf die Spuren Martin Luthers begeben.

Wiedersehen in den

Osterferien 2010

„Wichtig”, „überwältigend” oder einfach „cool”, „neue Erfahrungen”, „Freundschaft”, und „Gemeinschaft” - das sind einige Stichworte aus der Nachbetrachtung, die die Jugendlichen am letzten Abend vornahmen. Sie zeigen, dass die Jugendlichen eine intensive Zeit miteinander hatten und dass in den 17 Tagen der Gedanke der Völkerverständigung und Versöhnung, des Lernens von Respekt und Toleranz durch Begegnung realisiert wurde. Begegnung mit der Geschichte und in den deutschen Familien, Begegnung mit Kultur, Wirtschaft und Alltag in Deutschland.

Das Ende des Programms in Deutschland ist aber nicht das Ende dieses Jugendaustausches: Denn dazu gehört noch die Begegnung in Israel in den Osterferien 2010. Dann werden die deutschen Jugendliche zu Gast in Israel sein, was sicher genauso spannend und erlebnisreich sein wird wie die Zeit in Deutschland.

Infos zum Austausch, Erlebnisberichte der Teilnehmer und Bilder im Internet unter www.kreisjugendring.org.

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