Zeichen setzen gegen rechtsextreme Gewalt
21.02.2012 | 17:26 Uhr 2012-02-21T17:26:00+0100Bergkamen.Zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt werden am morgigen Donnerstag, 23. Februar, die Fahnen vor dem Bergkamener Rathaus auf Halbmast gesetzt.
Außerdem ruft Bürgermeister Roland Schäfer, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf, sich an der deutschlandweiten Schweigeminute um 12 Uhr zu beteiligen. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Berlin.
Zu dieser Aktion haben die Arbeitgeber und der Deutsche Gewerkschaftsbund gemeinsam aufgerufen. Daran beteiligen werden sich in Bergkamener die Mitarbeiter zahlreicher Betriebe, unter anderem die rund 1500 Beschäftigten von Bayer HealthCare.
Wörtlich heißt es in dem Aufruf: „Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Deutschland mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben. Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten.
Arbeitgeber und Gewerkschaften treten gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben.“
14:58
Bei den seit dem Jahr 2000 laufenden Ermittlungen in einer mysteriösen Mordserie gibt es möglicherweise eine neue Spur, so die heutige Presse. 2007 übermittelte das türkische Landeskriminalamt ein Bericht, das aber von einem Drogenkrieg ausging.
Fahnder der Ermittlungsgruppe “Ceska” im Bundeskriminalamt (BKA) gehen laut “Spiegel” dem Verdacht nach, dass der Mord an neun Männern in ganz Deutschland im Zusammenhang mit Wettbetrügereien und verschobenen Fußballspielen stehen könnte. Das BKA wollte sich allerdings unter Hinweis auf die Ermittlungen nicht zu dem Bericht äußern.
Die Polizei erfuhr dem “Spiegel” zufolge am 7. Oktober bei einer Telefonüberwachung von einem Mord in der Türkei, für den ein mutmaßlicher 42-jähriger türkischer Wettpate als Auftraggeber genannt wurde. Auch weitere Telefonate aus dem Umfeld der Wettmafia zu diesem Mord seien abgehört worden, berichtet der “Spiegel”.
Das türkische Landeskriminalamt hatte bereits 2007 einen Bericht abgegeben, die damals zu einem ande