Vom Krimi bis zur Kömödie
29.07.2009 | 16:24 Uhr 2009-07-29T16:24:00+0200Erstmals in Farbe kommt der Kultur-Kalender der Stadt daher. Und eine bunte Kulturvielfalt erwartet Kamener tatsächlich in der Spielzeit 2009/2010.
Das Heft zeigt ein volles Programm vom Kinderchor bis zur Seniorenkultur. Im großen Abonnement zum Beispiel warten echte Highlights, verspricht Fachbereichsleiter Christian Frieling. Dazu zählt die Umsetzung des Krimi-Bestsellers Tannöd oder der Komödie „Zusammen ist man weniger allein”. Natürlich gibt es auch Oldies wie das Musical „Hello Dolly”. Und wie immer werden bekannte Schauspieler auf der Konzertaula-Bühne auftreten, wie Peter Franke, Uwe Friedrichsen, Herbert Herrmann und Nora von Collande, Peter Fricke oder Doris Kunstmann.
Das Kindertheater wartet mit fünf Aufführungen, darunter der Bestsellerumsetzung „Tintenblut” auf. Jazz in Wasserkurl und Blues in Heeren-Werve will Kulturorganisator Reimund Kasper weiter zu festen Stadtevents entwickeln. Die Sinfoniereihe umfasst neun Abende mit der Neuen Philharmonie Westfalen. Darunter wird auch eine Uraufführung sein mit einer Sinfonie von Stefan Heucke, die sich an den Worten der jüdischen Tora orientiert.
Der Kulturkalender liefert auch einen Vorgeschmack auf das Angebot der Kulturhauptstadt - zum Beispiel mit dem Sing Day of Song. Das Heft gibt einen Überblick über Angebote von Musikschule, Stadtbücherei und Haus der Stadtgeschichte. Für die Rathaus-Galerie verspricht Reimund Kasper wieder attraktive Kunsterlebnisse, etwa mit der Lichtkunst der in Kamen geborenen Kampmann-Schülerin Gabriele Eiger oder Arbeiten der bereits bei der Dokumenta vertretenen Künstlerin Jasmin Sylla Bugarin.
Ganz neu im Kulturprogramm wird das Wochenende der offenen Ateliers am 29. und 30. August sein. 11 Ateliers und 20 Künstler laden dabei ein, ihnen über die Schulter und in ihre Werkstätten zu schauen. Kunst für junge Akteure gibt es bereits ab dem 10. August mit der Kulturwerkstatt für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren. Für das Projekt zum Thema Mosaikgestaltung mit Kornelia Janke-Schulz haben sich bereits 30 Teilnehmer angemeldet (Kontakt: 148-3510).
Der Kulturkalender liegt kostenlos in vielen öffentlichen Gebäuden und der Geschäftsstelle unserer Zeitung aus und kann auch im Rathaus angefordert werden.
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