Volle City füllt nicht alle Läden
18.10.2009 | 17:28 Uhr 2009-10-18T17:28:00+0200
Kamen. Neues Leben im alten Hertie-Haus bedeutete beim verkaufsoffenen Sonntag – aber nicht nur da – keineswegs auch mehr Leben in allen anderen Einzelhandelslokalen der Innenstadt. Zwar war die City voll, eine Umfrage unserer Zeitung ergab aber ein zweigeteiltes Bild.
„Betreiber umliegender Geschäfte haben mich darum gebeten heute auch zu öffnen”, sagte Geschäftsführer Jörg Marin vom „Joker Outlet” bezüglich des verkaufsoffenen Sonntags. Tatsächlich profitieren vor allem direkte Nachbarn des Sonderpostenverkaufs offenbar von dessen Kundschaft.
„Wir haben in den letzten Tagen eine positive Veränderung bemerkt”, sagte Wolfgang Hauser von „Killiwilli”. Seit der Eröffnung des „Joker Outlets” habe auch er mehr Kunden verzeichnen können. Der Geschenk- und Dekoartikelladen liegt direkt gegenüber des alten Hertie-Gebäudes. Hauser das Outlet nicht als Konkurrenz an. „Wir haben ein völlig anderes Angebot”, erklärte er.
Doch nicht alle umliegenden Einzelhändler bekommen den Kundenzuwachs in der Passage zu spüren. „Wir haben bisher keinen Unterschied gemerkt”, erklärte Filialleiterin Sonja Zapf vom Damenbekleidungsgeschäft „Bonita”. Die Kunden des Outlets seien einfach anders als die Kunden der Boutique. „Unsere Kunden haben andere Ansprüche und suchen auch nach anderen Waren”, erklärte sie.
Im „Joker Outlet” tummelten sich am Sonntag viele Kunden. Auch Ulrike Friederici nutzte den verkaufsoffenen Sonntag, um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Auch das Ehepaar Anne und Werner Seidel ist von der Bereicherung in Kamens Innenstadt angetan. Malermeister Werner Seidel begeisterte der Preis für eine Lasur.
Der Sonderpostenverkauf bietet auch Weihnachtsdekoration an. „Besonders Weihnachtskränze- und kugeln sind im Moment sehr gefragt”, sagte Jörg Marin. Und kaum einer verlasse den Laden ohne mindestens eine Rolle Geschenkpapier.
Doch nicht bei allen Einzelhändlern kommt das Weihnachtsgeschäft jetzt schon ins Rollen. Christian Hopp von der „Buchhandlung am Markt” hätte sich den verkaufsoffenen Sonntag eher am ersten Advent vorstellen können. Für ihn ist der verkaufsoffene Sonntag während der Kirmeszeit nicht sehr lohnend. Er ärgert sich darüber, dass es nach diversen Treffen der Kamener Interessengemeinschaft für Gewerbetreibende und einer Mehrheit für Sonntagsverkauf im Advent für das laufende Jahr doch noch bei der Kombination mit der Severinskirmes geblieben sei. Da der vorgesehene Sonntag auch noch der Nikolaustag ist, sah der Gewerbevereinsvorstand hier Interessenskonflikte. Im nächsten Jahr könnte das anders ausgehen.
09:41
Wer Fehler findet darf sie behalten!
21:02
Im 4. Schuljahr sollte man auch die Kommregeln gelernt haben!!! Irgendwie fehlt da was in ihrem Kommentar.
Wie schwer es ist online Texte einzufügen, sieht man an sieben aufeinander folgenden Kommentaren.
Ich entschuldige mich vorab für auftretende Fehler im Satzaufbau oder Rechtschreibung.
05:45
Werden online publizierte Artikel eigentlich wenigstens noch einmal durchgelesen, bevor diese veröffentlicht werden? In diesem kurzen, wenig elegant formulierten Text finden sich schon beim ersten, schnellen Lesen mehr als eine Handvoll grammatischer Fehler. Dass bspw. zwei aufeinanderfolgende Sätze mit auch anfangen, wird Schülern bereits ab dem 4. Schuljahr negativ angekreidet, zudem sogar von Textverarbeitungen farbig markiert. Ich denke, dass man hier einen etwas höheren sprachlichen Anspruch haben sollte...
05:45
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05:44
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