Rentner rüsten für's Rathaus
07.06.2009 | 20:22 Uhr 2009-06-07T20:22:00+0200Im Gesamtergebnis ist es nur eine Fußnote, doch für die Rentner-Partei-Deutschland war der gestrige Abend von besonderer Bedeutung.
Erstmals bei Wahlen in Kamen am Start, holten die Politik-Debütanten aus dem Stand 336 Stimmen und damit einen Anteil von 2,2 Prozent. Unter den ganz kleinen Parteien, die unter Sonstiges addiert werden, waren sie damit die Größten. „Ich hatte auf 1 bis 1,5 % gehofft”, sagte Landesvorsitzender Peter Finke. „Dass es über zwei Prozent sind, hätte ich nie erwartet.” Ermutigt von diesem Ergebnis verkündete Finke ganz spontan die Aufstellung von Kandidaten für die bevorstehende Kommualwahl, obwohl er das zu Beginn des Abends noch ausgeschlossen hatte, „weil wir dort nichts für Rentner bewegen können.” Doch spontan von Parteimitgliedern bedrängt, änderte Finke seine Meinung. Einer von inzwischen vier Kandidaten wird Klaus Drinkmann sein. Der erklärte seine Kandidatur so: „Unser Landesverband ist in Kamen gegründet worden. Angesichts des heutigen Ergebnisses wäre es ja kaum vermittelbar, wenn man da nicht auch bei der eigenen Kommunalwahl antreten würde.” Und so könnten die Rentner bald ins Rathaus einziehen. (ut)
06:41
Bin mal gespannt, wann es dann auch mal wieder eine Arbeitnehmer-Partei gibt. Es gab da ja mal eine, aber die haben sich ja leider quasi selbst aufgelöst...
06:48
Meinen herzlichen Glückwunsch der Rentner-Partei-Deutschland. Nachdem ich gestern die Wahlen sehr genau verfolgt habe bin ich froh, dass es jetzt eine große Rentnerpartei gibt. Ich fordere alle kleineren Rentnerparteien auf sich der Rentner-Partei-Deutschland anzuschließen. Wir brauchen eine Lobby für die Rentner. Macht weiter so!!!!