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Rentnerpartei

Rentner-Duo will Landesverband gründen

03.02.2009 | 18:34 Uhr

Zwei Kamener schicken sich an, von ihrer Stadt aus den Landesverband einer Partei für Rentner, aber nicht nur für die, zu gründen. Mit Plänen für einen Infostand, Informationstreff und Gründungsversammlung starten Peter Finke und Nikolaus Müller in die Vollen.

Beide sind seit kurzem Rentner, beide haben keinerlei politische Vergangenheit, erzählen sie. Soziale Ungerechtigkeiten hätten sie dazu gebracht, sich politisch zu engagieren. „Wir wollten erst eine eigene Partei neu gründen, dann sind wir im Internet auf die Rentner-Partei-Deutschland gestoßen”, erzählt Peter Finke. Die gibt es schon auf Bundesebene und in einzelnen Bundesländern, bei der Europa-Wahl will die Rentner-Partei auch bereits antreten. Einen Landesverband für Nordrhein-Westfalen will das Kamener Duo jetzt gründen.

Den Auftrag dazu erteilt ihnen nun auch formell der Bundesverband. Peter Finke ist zum kommissarischen Vorsitzenden des Landesverbandes, Nikolaus Müller zu seinem Stellvertreter ernannt worden. Am Dienstag, 10. Februar, wollen sie von 9 bis 12 Uhr ihre Ziele bei einem Infostand in der Fußgängerzone vorstellen, ab 15 Uhr dann zu einer Informationsveranstaltung bei Kümper einladen. Am 17. Februar soll wiederum bei Kümper um 15 Uhr die Grünungsversammlung beginnen. Danach soll dann ein gewählter Vorstand das kommissarisch tätige Vorstandsduo ablösen.

Ungerechte Behandlung der Rentner und ausbleibende Rentenerhöhungen sind Thema der beiden, aber auch Sozialabbau in jeder Form. Kinderarmut in Deutschland, Kosten von Kindergartenplätzen und Lernmitteln wollen sie bekämpfen. Ganz neue Versicherungsmodelle müssten her, um Gerechtigkeit bei Gesundheitsversorgung und Altersvorsorge zu schaffen. Dafür soll die Rentnerpartei eintreten. Zunächst einmal aber sammelt die Unterstützerstimmen, um bei der Europawahl zugelassen zu werden.

Klaus-Peter Wolter

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Kommentare
24.12.2009
11:25
Rentner-Duo will Landesverband gründen
von W. v. Bremer | #1

WIR RentnerInnen müssen GEMEINSAM mit einer Stimme sprechen. Es bringt doch nichts, wenn überall neue Parteien entstehen.
NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK UND KÖNNEN VIEL ERREICHEN:
Also schließt Euch endlich zusammen und zwar mit vernünftigen Zielen.

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