Partner im Streben nach besseren Berufschancen für junge Menschen
16.09.2008 | 19:06 Uhr 2008-09-16T19:06:00+0200Die Zusammenarbeit zwischen GSW und Gesamtschule ist längst in vollem Gange. Sprich: Schüler der zehnten Klassen haben bereits eine Betriebserkundung beim Energieversorger hinter sich. Überdies treten elf junge Leute in den Herbstferien ihr Praktikum bei den GSW an.
Nun sind Betriebspraktika von Gesamtschülern bei den GSW kein Novum. Frisch aber ist die vertragliche Besiegelung der Kooperation zwischen Gemeinschaftsstadtwerken und der weiterführenden Schule. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Schüler realitätsnah auf das Arbeitsleben vorzubereiten, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen oder sie gar als Auszubildende einzustellen. Zu diesem Zweck haben Wirtschaftsunternehmen und Bildungsträger denn auch verschiedene Maßnahmen vereinbart. So bieten die GSW neben den Schülerpraktika unter anderem Betriebserkundungen und Informationen über die einzelnen Berufsfelder. Zudem, erläuterte gestern GSW-Ausbildungsleiterin Petra Hengst, führten die GSW professionelle Bewerbertrainings in den Schulen durch. Schüler, die sich für eine Ausbildung bewerben, erhalten überdies die Möglichkeit, spezielle Bewerberpraktika zu absolvieren. „Es ist uns ein großes Anliegen, aktiv Bildungsverantwortung für die Jugendlichen zu übernehmen”, so Hengst. Von dem Engagement profitierten letztlich nicht nur die Schüler, auch die GSW erhielten einen Einblick in den Schulalltag und lernten potenzielle Auszubildende frühzeitig kennen. Ausbildungskooperationen sind nichts Neues für den Energieversorger GSW. Partnerschaften bestehen bereits mit dem Technopark, der Helinet oder der Stadt Kamen. Auszubildende dieser Partner erhalten bei den GSW umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Rechnungswesen, Statistik und Personal. Umgekehrt profitieren auch die GSW-Azubis von Kooperationen mit anderen Unternehmen. Im Bäderbereich beispielsweise nutzen die jungen Leute diverse Ausbildungsmaßnahmen im praktischen Bereich bei der Firma Nüsken. Und die gewerblichen Azubis erhalten bei den Dortmunder Stadtwerken eine qualifizierte Gastausbildung zum Umgang mit Strom und Gas an speziellen simulierten Arbeitsplätzen. Derzeit werden bei den GSW in den Berufen Industriekaufmann, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Elektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker 16 junge Leute ausgebildet – was über dem Bedarf liegt. Jährlich werden, kündigt Hengst an, vier bis sechs neue Azubis eingestellt. Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2009 sind ausdrücklich erwünscht.
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