Mit Vollgas verzockt
14.02.2012 | 16:32 Uhr 2012-02-14T16:32:00+0100
Kamen. Eine falsche Antwort und schon waren sie draußen: Das 13er Team, das sich gestern auf dem Schulhof des Gymnasiums zum 1Live-Schulduell um Zeit und Punkte mühte, scheiterte ausgerechnet an Olli Briesch.
Eine falsche Antwort und schon waren sie draußen: Das 13er Team, das sich gestern auf dem Schulhof des Gymnasiums zum 1Live-Schulduell um Zeit und Punkte mühte, scheiterte ausgerechnet an Olli Briesch.
Der moderiert in der Regel gemeinsam mit Michael Imhof bei 1LIVE, nur hatten ihn die Gymnasiasten gestern nicht auf der Rechnung. Das kostete sie den vierten von fünf wichtigen Punkten, die Teilnahme am Finale und damit auch die Chance, Casper live auf dem eigenen Schulhof rocken zu sehen.
Dabei waren die 30 Schüler relativ gut vorbereitet angetreten: Um möglichen Buchstabensalat zu verhindern, hatten sie ihren Auftritt zuvor geprobt. Doch noch während der Generalprobe schwante den Mitschülern, die zuschauten, nichts Gutes: Wer Gyros mit „ü“ schreibt und bei Casper das „s“ an die falsche Stelle setzt, muss sich anstrengen, um die Konkurrenz abzuhängen.
Vom Kaiser bis zur Kuh
Und die hatte gut vorgelegt: Mit fünf Punkten und 13,34 Sekunden steht aktuell das Josef-Albers-Gymnasium an erster Stelle. Die Kamener Zeit war auch nicht schlecht: Insgesamt benötigten sie 18,37 Sekunden, um die Fragen zu beantworten. Nur leider war die eine eben falsch.
Und dann begann auch noch alles mit einem Fehlstart: Zu früh starteten die Buchstabenträger durch. Doch dann war zunächst einmal alles gut: Zum Spitznamen von Franz Beckenbauer fiel ihnen prompt der „Kaiser“ ein, den Fluss, der durch ganz Deutschland führt, erkannten sie richtig als den Rhein und auch, dass Yvonne im Sommer als Kuh Schlagzeilen machte und ein Sohn von Uwe Ochsenknecht den Nachnamen Stark trägt, wussten sie. Nur der Olli, der war ihnen entfallen. „Dietz“ präsentierten die Kamener als Lösung für den Co-Moderator von Michael Imhof. Doch Michael Dietz ist der ausgemachte Lieblingskollege von Christian Terhoeven und war in diesem Fall nicht gefragt. Das kostete einen wichtigen Punkt und die Qualifikation für die nächste Runde. Die Stimmung auf dem Schulhof war anfangs prächtig und die 30 Jugendlichen, die sich mit jeweils einem Buchstaben am Hals duellieren wollten, zuversichtlich. Ebenso wie die Zuschauer. „Haut rein, wir wollen Casper und schließlich macht ihr Abitur,“ so lauteten die Zurufe der Jüngeren. Dass das eine mit dem anderen aber scheinbar absolut nichts zu tun hat, war spätestens nach der vierten Frage mehr als deutlich: Olli Briesch gehört eben nicht zum Stoff, aus dem sich ein Abitur bauen lässt.
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