Fahrzeug sprengt das Gerätehaus
20.06.2007 | 08:49 Uhr 2007-06-20T08:49:23+0200Kamen. (wol) Die Stadt investiert weiter in ihre Feuerwehr. Für Einsätze wie zuletzt nach dem Auslaufen von Nagellackentferner auf der A1 soll ein neues Fahrzeug angeschafft werden. In Rottum muss für ein neues Fahrzeug das Gerätehaus wachsen.
Wie geplant soll der Feuerwehrstandort in Südkamen eine neue Halle für zwei Fahrzeuge erhalten. Bis zum Jubiläum der Südkamener Wehr im nächsten Jahr soll die Halle stehen. An der Feuerwache Mersch will sich die Stadt die Kosten einer ähnlichen Fahrzeughalle mit dem Kreis teilen, weil die Kreisfeuerwehr dort ebenfalls ein Fahrzeug unterstellen will.
In Rottum dagegen sollte eigentlich nicht in das Gebäude, sondern in ein neues Fahrzeug investiert werden. Das alte ist 20 Jahre alt und dringend erneuerungsbedürftig. Die Ausgabe dafür hat der Rat auch bereits beschlossen. Allerdings, so Beigeordneter Reiner Brüggemann, sind auf dem Markt erhältliche neue Fahrzeuge deutlich höher und passen nicht in den vorhandenen Einstellplatz. Nun soll die Einfahrt entsprechend erhöht werden. Die Stadt hofft, dass das auch ohne schwerwiegende Eingriffe in die Dachkonstruktion gelingt.
Zu einer weiteren Anschaffung zwingt ein neues Urteil Wehr und Stadt. Nach Unfällen ausgelaufenes Material muss künftig mit noch mehr Aufwand als bisher beseitigt werden. Die Kamener Wehr hat mit unterschiedlichsten ausgelaufenen Flüssigkeiten durchaus Erfahrung. Zuletzt hatte Nagellackentferner auf der A1 sogar eine Erneuerung eines Teils der Fahrbahndecke erfordert. Das Abstreuen mit Bindemitteln reicht künftig wohl in vielen Fällen nicht mehr aus.
Um aber die ehrenamtlich tätigen Kräfte nicht noch stärker zeitlich einzubinden, will die Stadt ein spezielles Fahrzeug anschaffen, das künftig eingesetzt werden soll, um ausgelaufenes Öl oder andere Stoffe zu beseitigen.
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