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Dauer-Frost verzögert Parkhausbau um zwei Monate

19.02.2010 | 17:06 Uhr
Dauer-Frost verzögert Parkhausbau um zwei Monate

Kamen. Am 1. März ist der Winter in Kamen vorbei. Das jedenfalls hat die Stadtverwaltung „beschlossen”. Am 1. März nämlich sollen die goßen Bauprojekte in der Stadt durchstarten. Der Winter hat zum Beispiel den Parkhausneubau am Bahnhof um zwei Monate zurück geworfen.

Zwar haben dort wie auch auf der Gesundheitshausbaustelle der UKBS am Krankenhaus die Bauunternehmen allles gegeben und wann immer möglich gearbeitet. „An ganz vielen Tagen aber war das eben nicht möglich”, so der Fachbereichsleiter Planung im Rathaus, Uwe Liedtke. Um zwei Monate hinke man daher nun bei dem Parkhaus hinterdem Zeitplan her. Statt der geplanten Fertigstellung Ende Februar wird es nun Ende April oder Anfang Mai erst soweit sein.

Sorge um verlängerten

Parkdruck am Bahnhof

Die Stadt hofft, dass der Parkdruck im Umfeld, verschärft durch den Abriss des alten Parkhauses, dennoch zu verschmerzen bleibt. Alle angebotenen Ersatzparkflächen stünden glücklicher Weise auch für die verlängerte Frist zur Verfügung. Nach Einschätzung der Stadt hätten viele Bahnhofsnutzer diese Flächen inzwischen auch akzeptiert.

Das Straßenbauprojekt im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes hatte eigentlich am 18. Januar starten sollen. Hier wurde angesichts des Wetters schon die Einrichtung der Baustelle vertagt. Am 1. März soll es nun losgehen. Ab dann wird die Poststraße gesperrt. Wie berichtet soll sie künftig mit neuer Führung über den Busbahnhof und neuer Kreiselanbindung an die Westraße den Hauptverkehr in Richtung Westen aufnehmen. Damit würde der seit vielen Jahren diskutierte Netzschluss Innerer Ring realisiert.

Angebunden an diese Straßenführung wird auch die Umgestaltung der Bahnhofsunterführung. Zeitnah sollen dafür mehrere Platanen gefällt werden, störendes Strauchwerk muss gesetzlichen Vorgaben folgend bis Monatsende beseitigt werden. Eine Bodenuntersuchung im Bereich der verlängerten Rampen ist bereits erfolgt. Derzeit plant die Stadt die Farb- und Materialwahl, die den bisherigen „Angstraum” entschärfen soll. Entweder bei der Parkhausfassade oder bei den neuen Farben für die Rathausfassade sollen Anleihen gemacht werden. In der heißen Bauphase im Sommer wird die Unterführung für zumindest zwei Wochen komplett gesperrt sein.

Klaus-Peter Wolter

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