Das aktuelle Wetter Kamen 17°C
Brunnenfest

Buntes Wiedersehen mit Musik

04.09.2011 | 14:08 Uhr
Buntes Wiedersehen mit Musik
Brunnenfest

Kamen.Tage- oder sogar wochenlang hat man sich nicht gesehen. Vom Urlaub gibt es viel zu berichten – zu viel, als dass es auf eine winzige Postkarte passt. Wo also trifft man sich zum Plausch über die schönsten Tage des Jahres? Na klar, auf dem Kamener Brunnenfest. Bei der Wiedersehensparty am Freitag auf dem Alten Markt wurde viel über die Ferienerlebnisse gequatscht.

„Mit dem Platzwart kamen wir gar nicht klar“, erzählt Dennis Volkmann seinen Kumpels am Wochenende. Mit Marcel Emminghaus verbrachte er einige Tage auf einem niederländischen Campingplatz. „Dabei haben wir das holländische Bier genossen“, schwärmt er kurz nach seiner Wiederkehr. Nur der „Aufpasser vom Dienst“ störte die Idylle der achtköpfigen Männercampinggruppe. „Der wollte uns sogar vom Platz schmeißen“, erzählt Dennis mit unschuldigem Gesichtsausdruck. Kollege Marc Lenzmann hörte sich die Geschichten seines Freundes an, wusste dazu auch selbst viel zu erzählen. Denn auch er verbrachte vorher einige Tage auf dem Zeltplatz. Umso entspannender fanden die Jungs den gemütlichen Abend auf dem Brunnenfest, bei dem die Lautstärke keine Rolle spielte. Während die Band „Rocketeers“ auf der Bühne Vollgas gab, feierten die Jungs ihr Wiedersehen.

Auch Sandra Schwabe, Malte Peters und seine Freundin Sandrien Verstegen nutzten die Gelegenheit beim Brunnenfest, noch einmal über ihren Urlaub zu schwärmen. Sandra war mit dem Auto nach Kroatien gereist. Malte und Sandrien machten eine Kreuzfahrt mit der AIDA. Gemeinsam schwelgten sie in Erinnerungen an viel Sonne und gute Partys. Doch für sie war auch das Brunnenfest eine gute Fete. „Die Band ist richtig gut“, verteilen sie einstimmiges Lob an die „Billyboyz“, die mit funkigen Evergreens und aktuellen Popnummern das Publikum mitrissen.

Ein Pläuschchen über den Urlaub halten

„Das ist auch genau unsere Musik“, sagt Besucher Frank Sommer. Er ist eigentlich Rock-Fan und hört alle Coversongs querbeet. Gemeinsam mit seiner Frau Silvia nutzte er das Brunnenfest, um ein befreundetes Ehepaar zu treffen. Natürlich wurde auch über ihre gerade beendete Bali-Reise geplauscht.

Auch Karl-Heinz und Margrid Krämer trafen sich zum Quatschen mit Udo und Elsbeth Steinhofer. Für diese Vier ist das Brunnenfest schon lange Tradition. Nach ihren Ferien auf Mallorca und in der Toskana freuten sich die Kamener über das schöne Wetter in ihrer Heimatstadt.

Uwe Nie hingegen war dieses Jahr nicht im Urlaub. Für ihn war das Brunnenfest daher an sich ein Ferienerlebnis. Bei einem kühlen Bier entspannte sich der Bönener und erinnerte sich mit seinen Freunden an vergangene Zeiten. Denn auch für ihn ist der Besuch des Brunnenfestes zu einem festen Ritual geworden. Ob das Brunnenfest auch für Sina Beyer zur Tradition wird, wird sich noch entscheiden. Die Waltroperin besuchte die Party am Wochenende zum ersten Mal. Doch Ende des Jahres wird sie durch ihre Hochzeit zur Wahl-Kamenerin.

Bis in die Nacht hinein feierten alteingesessene Brunnenfest-Fans und Neuankömmlinge die bunte Wiedersehensparty.

Kinga Golomb

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/5026318/create

Aktuelle Fotos und Videos
Parks in unserer Stadt
Bildgalerie
Fotostrecke
Nacht der offenen Kirche
Bildgalerie
Fotostrecke
KITE
Bildgalerie
Fotostrecke
Bombenentschärfung
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Suizid-Fall in der JVA Iserlohn wird neu aufgerollt
Schuldfrage
Die Ermittlungen um den Suizid eines 19-jährigen Heereners in der U-Haft der Justiz-Vollzugsanstalt Iserlohn im April 2012 werden neu aufgenommen. Der Oberstaatsanwalt erklärte, dass der Vater des 19-Jährigen den Verdacht habe, „dass die Situation seines Sohnes nicht richtig eingeschätzt wurde“.
Kunstrasen als Lockmittel
Sportplatzumbau
Der Rat hat mit seinem Beschluss zur Haushaltssicherung ein neues Konzept für die Sportanlagen der Stadt auf den Weg gebracht. Die Schulsportanlagen an der Gutenbergstraße sollen zu einer modernen Anlage auch für Vereine ausgebaut, Anlagen im Hemsack und an der Lüner Höhe aufgegeben werden.