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Abschied von Kompanien besiegelt

11.03.2008 | 21:26 Uhr

Kamen. Die Auflösung der Kompanien im Schützenverein Kamen ist nun rechtskräftig. Mit der Annahme der geänderten Satzung schloß die Generalversammlung die Strukturreform ab.

2006 hatte der Prozess mit einer Mitgliederversammlung zum Thema begonnen. Im Frühjahr 2007 stellten die vier Kompanien ihre bisherige Arbeit weitgehend ein. Die Vereinstätigkeit sollte gestrafft werden auch mit Blick auf sinkende Mitgliedszahlen. Nun besteht der Verein nur noch aus drei Gliederungen, dem Regiment, der Sportschützengruppe und der Jugendgruppe. Erst im November 2007 hat sich die Gruppe der Bogenschützen gegründet, ist aber bereits fest im Verein integriert.

Der 1. Vorsitzende Dieter Grundmann ehrte langjährige Mitglieder. 25 Jahre ist Gerhard Kuhlmann dabei, schon 40 Jahre Friedhelm Gonnermann und Friedhelm Hegemann. Mit der Vereinsmeisternadel für die Luftgewehrwettbewerbe wurden Anne-Catherine Röschmann, Klaas Viebahn, Dietmar Meyer, Manuela Scholz, Marlies Meuser, Franz-Josef Meuser, Helmut Hornig, Ludger Brannekämper und Friedel Meyer ausgezeichnet. In den verschiedenen Klassen für Luftpistole siegten Kai Schultebraucks, Sabine Röschmann, Gilbert Pöschke, Hermann Szallnaß, Monika Seidel und Klaus Gube. Bei den Bogenschützen errangen Maik Simon (in 2 Klassen), Gilbert Pöschke, Daniel Beyer und Ronald Maschewski die Meistertitel.

Ein Teil des Vorstands stand zur Neuwahl ein. Einstimmig wiedergewählt wurden der 2. Vorsitzende Hans-Josef Wolter, die 1. Geschäftsführerin Brigitte Schultebraucks, der 2. Schatzmeister Klaus Gube und der 1. Schriftführer Siegfried Zapf. Zum neuen 2. Kassenprüfer bestimmte die Versammlung einstimmig Bernd Werner. Auch Sozialwartin Edith Heinrich und Pressewart Wolfgang Freese wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die Wahl von Andreas Steinsiek als 2. Sportleiter und von Monika Seidel als 2. Jugendleiterin in ihren jeweiligen Gruppen wurden von der Versammlung bestätigt.

Ohne jede Gegenstimme wurde auch die neue Satzung angenommen. Eine rechtliche Prüfung hatte vorab die Unbedenklichkeit bestätigt. Geändert ist auch bereits das traditionelle Regimentslied, das auch diese Versammlung beendete. Die neue Fassung kennt ebenfalls keine vier Kompanien mehr.

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