Das aktuelle Wetter Isselburg 12°C
Schule

Vieles auf den Weg gebracht

02.02.2012 | 17:07 Uhr
Vieles auf den Weg gebracht
Die Isselburger Verbundschule. Foto Dirk Schuster WAZ FotoPool

Isselburg.   Die Verbundschule, sowie die Grundschule Isselburg dürfen auf sanierte Dächer hoffen. Teilklimakonzept soll kommen.

Viele fleißige Handwerker werden künftig in Isselburg unterwegs sein. Denn der Planungs- und Vergabeausschuss hat nun zahlreiche Maßnahmen beschlossen, die die Stadt bald ausschreiben kann. Im Fokus der Frischzellenkur sind dabei einige Dächer von öffentlichen Gebäuden. So zum Beispiel das oberste Dach der Verbundschule, das nun für 140 000 Euro neu abgedichtet und gedämmt werden soll. Immerhin: eine Fläche von 760 Quadratmetern könnte so wieder instand gesetzt werden.

Seit 1958 nichts mehr getan

In punkto Dach ist auch an der Grundschule Isselburg „alles hinüber“, wie Matthias Üffing vom Bauamt der Stadt Isselburg erklärte. Seit 1958 ist hieran nichts mehr getan worden. 50 000 Euro sollen möglichst bald investiert werden. Ebenso, so wollen es die Ausschussmitglieder, wie in die Flachdachsanierung des Umkleidegebäudes von Westfalia Anholt. „Immer wieder dringt hier von oben Wasser in die Räume“, so Üffing. Damit das nicht mehr so ist, werden hier 44 000 Euro für Reparaturen-Maßnahmen benötigt. Generell stimmte der Ausschuss den Maßnahmen zu — allerdings vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltes.

Schwer taten sich die Vertreter der Parteien, den Umbau eines Raumes der Grundschule in Werth zu genehmigen. Um diesen weiterhin als zusätzlichen Unterrichtsraum benutzen zu dürfen, sind diverse Umbaumaßnahmen im Hinblick auf den Brandschutz von Nöten. Zudem benötigt die Schule ein Brandschutzkonzept, eine Fluchttreppe, eine Rauchschutztür und die Überarbeitung der Flucht- und Rettungswege. Kostenpunkt des Ganzen: 40 000 Euro. Da Zweifel am tatsächlichen Bedarf für die Nutzung des Raumes geäußert wurden, vertagte der Ausschuss die Entscheidung. Die Verwaltung wird klären, inwieweit die Schule den Raum benötigt.

Vielleicht schon bald ein eigenes Klimaschutzteilkonzept bekommt die Stadt Isselburg. Denn der Ausschuss entschied nun, dass ein entsprechender Antrag gestellt werden soll, um für dessen Erstellung Fördermittel seitens des Landes zu bekommen.

Die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes kostet knapp 30 000 Euro. 70 Prozent der Kosten würden durch Fördermittel gedeckt werden. Inhalt des Konzeptes ist unter anderem eine Untersuchung von 22 städtischen Objekten. Hier wird geschaut, an welchen Stellen dort energetisch saniert werden kann, um so Energie und damit auch Geld zu sparen. In den Fokus der Untersuchung gerückt werden dann unter anderem das Rathaus, Schulen und das Asylbewerberheim. Die Antragsbewilligung kann bis Ende des Jahres dauern.

Apropos Asylbewerberheim: Hier waren sich die Ausschussmitglieder einig, dass unbedingt etwas getan werden soll. Der Zustand der Räume sei verbesserungsbedürftig. Ein Problem, das nun angegangen werden soll.

Sarah Eul

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6309380/create

Aktuelle Fotos und Videos
Buergerhaus Vehlingen
Bildgalerie
Feier in Vehlingen
Buergermeisterwahl
Bildgalerie
Spannender Wahlabend
Isselburger Zug
Bildgalerie
KARNEVAL
Sitzung des MGV Anholt
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Bene im Bärenhimmel
Gnadenbrot
Ehemaliges Zirkustier ist unerwartet gestorben. Eine pathologische Untersuchnung steht an. Das Ergebnis wird Anfang nächster Woche erwartet.
Foto
Schlagfertige Talente in Anholt
Freizeit
Bürgermeister Rudi Geukes hatte beim Fassanstich zur Pfingstkirmes sozusagen einen Lauf.