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Die grüne Grundschule

30.09.2011 | 17:54 Uhr
Die grüne Grundschule

Anholt. Bald ist es soweit. Die Anholter Grundschule muss ihre Dokumentation über das Projekt „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW abgeben.

Lehrer Gerd Hagemann ist ganz zuversichtlich, dass die Anholter Schule positiv von der Jury bewertet und nach der Bewertung mit Hausschild, Fahne und Urkunde als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet wird und so die Schüler für ihre Mühe belohnt werden.

Seit 2009 nimmt die Katholische Grundschule an dieser landesweiten Kampagne teil und nicht nur die Lehrer, sondern vor allem die Schüler waren mit großer Begeisterung dabei.

Partnerschaft mit
Kinderheim in Nairobi

Ziel des Projektes ist es, Unterricht und Schulalltag im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Die Bewahrung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ressourcen zum Wohle zukünftiger Generationen gehört dazu. Die Anholter Schule beteiligte sich mit den Schwerpunkten Abfalltrennung, Abfallvermeidung, Energiesparen in der Schule und Partnerschaft mit einem Kinderheim in Nairobi an diesem Vorhaben.

Gelernt haben die Schüler, wie wichtig es ist Energie einzusparen, so dass sie mittlerweile auch schon zu Hause darauf achten, dass nicht unnütz Energie verschwendet wird. Auch das Mülltrennen haben sie gelernt und wie man zum Beispiel Müll vermeiden kann, indem man keine Trinkpäckchen mit in die Schule nimmt, sondern eine wiederverwertbare Flasche für das tägliche Getränk verwendet.

Ein Umweltteam, das jede Woche wechselt, so dass in regelmäßigen Abständen alle Kinder einmal dazugehören, sorgt dafür, dass das Gelernte eingehalten wird. Es wird nachgeschaut, ob in den Pausen das Licht ausgemacht wird, ob auch die Türen verschlossen sind, so dass im Winter keine Wärme entweichen kann, auf dem Schulhof wird regelmäßig der Müll entfernt und nach den einzelnen Kriterien getrennt. „Schließlich wollen wir einen sauberen Schulhof“, war sich das Umweltteam der Klasse 4 a einig. Aber auch andere Kinder werden auf Fehler aufmerksam gemacht, so dass sie diese in Zukunft vermeiden können.

Hannah Seelen ist sich sicher, dass sie weiß, welcher Müll in welchen Behälter muss. „Schließlich haben wir das ja im Unterricht bei Frau Goldbach gelernt“, meinte die junge Dame.

„Die Kinder sind begeistert und alle machen mit“, so Hagemann. Wichtig sei auch, dass die Bemühungen der Kinder ernst genommen werden. Erfreulich sei es, dass viele Kleinigkeiten auch an die Familien weitergegeben und die Kinder auch ihre Eltern auf Einsparungen von Energie aufmerksam machen würden. Und der Erfolg ist, dass an der Grundschule in Anholt mittlerweile eine Restmülltonne weniger benötigt würde. Ebenfalls an diesem Projekt beteiligt ist die offene Ganztagsschule in Anholt. Auch da wird darauf geachtet, dass Müll vermieden und sortiert sowie Energie eingespart wird.

Brigitte Tausche



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19%
Mich ärgern vor allem die rücksichtslosen Fahrer.
4%
Mountainbike-Strecke fände ich gut.
70%
Die Wege für Fußgänger und Radfahrer müssen schnellstmöglich klar getrennt werden.
5%
Wenn Moutainbike-Strecke, dann muss diese auch touristisch genutzt werden.
3%
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