Zuschauer erwartet großartiges Märchen
02.05.2011 | 13:31 Uhr 2011-05-02T13:31:00+0200Balve.Das Festspiel-Ensemble präsentiert vom 7. Mai bis 12. Juni vor einer großartigen Kulisse das Märchen Ronja Räubertochter in der Balver Höhle.
Monate lang haben die Laiendarsteller unter der Regie von Tobias Brömme auf ihren großen Auftritt hingearbeitet. Schon vor der Durchlaufprobe am gestrigen Abend im „Felsendom“ war sich der Regisseur sicher: Die Zuschauer erwartet ein großartiges Märchen mit Action und viel Musik. „Ich bin gespannt, wie die Reaktion nach der Premiere am Samstag, 7. Mai, ausfallen wird“, sagt Tobias Brömme, der an diesem Nachmittag allerdings erst dann die Höhle betreten wird, wenn der Schlussapplaus aufbrandet. Es sei der Aberglaube, der ihn vom Besuch der Premiere abhalte, erzählt der Regisseur, der bisher nur mit Profis zusammen gearbeitet hat.
Nach den zahlreichen Proben kommt er zu dem Schluss: „Die Arbeit mit dem Ensemble hat mir großen Spaß bereitet, weil alle Teammitglieder sehr engagiert waren.“ Sicherlich habe es Höhen und Tiefen gegeben. Aber er habe auf dem Nachhauseweg nicht einmal mit dem Gedanken gespielt, seine Arbeit niederzulegen. Denn das Ensemble habe seine Ideen immer besser umgesetzt. Dass der eine oder andere bei den Proben auch schon mal nicht so motiviert gewesen sei, „ist für mich selbstverständlich, schließlich sind es keine Profis“, sagt Tobias Brömme, der von den Ensemble-Mitgliedern höchstes Lob für seine Regie erhielt. „Am Anfang waren wir etwas skeptisch, weil Tobias zumeist mit kleinen Gruppen gearbeitet hat. Als er jedoch die vielen Schauspieler wie ein Puzzle zusammenführte, waren wir alle hellauf begeistert. Tobi hat dem Ensemble gut getan“, meinte Uta Baumeister.
Nachdem Tobias Brömme im Oktober erstmals die Laiendarsteller um sich versammelte und ihnen sein Konzept vorgestellt hatte, standen Theaterspiele auf dem Programm. Die seien für ihn sehr wichtig, um das Ensemble kennenzulernen, schließlich habe er erstmals in Balve Regie geführt. Nur wenn man als Regisseur das Gefühl für das Ensemble besitze, könne man die Rollen optimal besetzen.
Da Brömme sehr schnell die Leistungsfähigkeit der Darsteller einschätzen konnte, ließ er das Team schon bald wissen, wer welche Rolle im Märchen Ronja Räubertochter spielen werde. Weil etwa 15 Mädchen als Ronja durch die Höhle wirbeln wollten, waren einige von ihnen enttäuscht, als der Regisseur Lisa Böhlefeld und Julia Schlebrowski für die Hauptrolle benannte.
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