„Wir-Gefühl“ durch Musik und Spiel

Seit den Osterferien erarbeiten die Burgschüler ein Theaterstück unter dem Mottto „Wir – bunt miteinander“.
Seit den Osterferien erarbeiten die Burgschüler ein Theaterstück unter dem Mottto „Wir – bunt miteinander“.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Dritt- und Viertklässler der Burgschule erarbeiten ein Theaterstück mit einem Rap zu Freundschaft und Toleranz.

Iserlohn..  „Die Grundidee war schön, aber was die Offene Ganztagsschule daraus gemacht hat, ist der Oberhammer.“ Katrin Brenner, Erste Beigeordnete und Leiterin des Ressorts Generationen und Bildung der Stadt, stellte gemeinsam mit den Beteiligten Renate Steinberg und Ilona Lewandowski (OGS Burgschule), Helmut Breyer (Bereich Offene Ganztagsschule) Jürgen Lensing vom Jugendschutz sowie Frank Bathe und Rike Branzk vom Jugendzentrum das Projekt „Wir – bunt miteinander.“ vor. Seit den Osterferien erarbeiten die Dritt- und Viertklässler der Burgschule die Themen „Woher kommst du?“, „Was brauchen alle Kinder?“ und „Kinderrechte“. Mehr als die Hälfte der Schüler haben einen Migrationshintergrund. Die Schule besuchen Schüler aus 14 Nationalitäten, darunter etliche Kinder aus Flüchtlingsfamilien. „Die Themen sind hochaktuell und werden helfen, etliche Vorurteile abzubauen. Davon werden die Kinder lange zehren“, schätzt Katrin Brenner. Sie dankte den Beteiligten für die Ideenvielfalt bei den Kreativangeboten, bei denen auch Themen wie Freundschaft, Toleranz und Akzeptanz bearbeitet werden. Höhepunkt des Projektes ist ein „Caching-Tag“ am Montag, 1. Juni, an dem die OGS-Kinder mit Tablet und per App vom Jugendzentrum aus einen Rundgang durch Iserlohn machen und spezielle Aufgaben lösen. Los geht’s um 13.30 Uhr.

Außerdem führen die Burgschüler am Mittwoch, 17. Juni, um 17 Uhr im Jugendzentrum am Karnacksweg das selbst erarbeitete Theaterstück „(K)Ein Traum“ auf. „Ziel ist es, mit diesem Projekt mit den Kindern gegenseitige Vorurteile abzubauen, das Interesse füreinander zu wecken und die Kultur der anderen kennen zu lernen“, erläuterte Rike Branzk, freie Mitarbeiterin des städtischen Jugendschutzes und des Jugendzentrums. In der Theaterarbeit und bei der gemeinsamen Stadterkundung in Teams soll das Selbstbewusstsein der Gruppe und jedes einzelnen Kindes gestärkt werden und ein Wir-Gefühl entstehen.

Jini Meyer von der Rock- und Pop-Fabrik erarbeitet für das Finale des Stückes mit neun Sängerinnen und einem Sänger einen Rap. Ein Filmteam nimmt außerdem die Proben auf. Die Kinder und die Besucher der Vorführung erhalten am 17. Juni eine DVD über dieses Projekt zur Erinnerung.