Werkstatt im Hinterhof bezieht ihre neuen Räumlichkeiten

AWo-Geschäftsführerin Birgit Buchholz, Werkstatt-Mitarbeiterin Cornelia Schmidt, Leiter Achim Rabenschlag, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Dr. Martina Harbrink-Schlegel bei der symbolischen und offiziellen Schlüsselübergabe.
AWo-Geschäftsführerin Birgit Buchholz, Werkstatt-Mitarbeiterin Cornelia Schmidt, Leiter Achim Rabenschlag, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Dr. Martina Harbrink-Schlegel bei der symbolischen und offiziellen Schlüsselübergabe.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Rund eine halbe Million Euro kostete der Umbau der Räume in der alten Fabrik an der Oberen Mühle - gut investiertes Geld, meint der Bürgermeister.

Iserlohn..  Die alte Theke einer ehemaligen Mendener Dorfkneipe wurde bereits eingebaut und gibt einen Vorgeschmack darauf, welches Ambiente sich die Mitarbeiter und Besucher für die Gestaltung der 338 Quadratmeter Nutzfläche der neuen „Werkstatt im Hinterhof“ im alten Fabrikgebäude „Kissing & Möllmann“ an der Oberen Mühle vorstellen. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens ist die AWo-Einrichtung seit Donnerstagabend nun Herr im Haus in den Räumen, die zuvor von der Stadt für die Einrichtung komplett und unter Beachtung der Denkmalschutzauflagen saniert worden sind. Der Umzug in die neuen Räume erfolgt Zug um Zug in den nächsten Wochen.

In seiner Ansprache vor rund 50 geladenen Gästen aus Politik und Verwaltung verwies Ahrens darauf, dass der mit 80 Prozent der Kosten von Bund und Land geförderte Umbau für die „Werkstatt“ eines der wichtigsten Projekte im Rahmen des Programmes „Soziale Stadt“ gewesen sei. Rund eine halbe Million Euro wurden seit Baubeginn im Juni 2014 in die Sanierung investiert, wobei jeder Cent gut investiertes Geld sei, betonte Dr. Ahrens angesichts der immensen Bedeutung der Einrichtung im sozialen Netzwerk der Stadt. Ein Umzug in ein anderes Gebäude sei derweil nie in Frage gekommen, „die Besucher hätten die Heimat verloren, die sie hier gefunden haben“. Erfreulich sei es zudem, dass Werkstatt-Ärztin Martina Harbrink-Schlegel nun ebenfalls über angemessene Praxisräume zur Versorgung ihrer Patienten verfüge.

Räumliche Möglichkeiten zur konzeptionellen Erweiterung

„Die Besucher werden es zu schätzen wissen“, zeigte sich derweil AWo-Geschäftsführerin Birgit Buchholz begeistert vom neuen Werkstatt-Sitz, an dem die Arbeit unter dem erfolgreichen bisherigen konzeptionellen Ansatz fortgeführt werden könne, zugleich aber nun mit der Verdopplung der Fläche auch räumliche Möglichkeiten zur konzeptionellen Erweiterung bestünden.

Nachdem sich Werkstatt-Leiter Achim Rabenschlag anschließend bei allen Beteiligten in der Verwaltung und ganz besonders auch bei „seinem“ Förderverein für das beispielhafte Engagement in den letzten Jahren bedankt hatte, durfte er sogleich feststellen, dass die Unterstützung der Werkstatt wohl auch in Zukunft nicht abreißen wird: Gleichstellungsbeauftragte Judith Mühlenhoff überreichte ein mit 1111 Euro sehr gut gefülltes Sparschwein an Fördervereins-Vorsitzenden Klaus Stinn, gesammelt für die AWo-Einrichtung und ihre Ärztin im Rahmen der zahlreichen Ayancik-Veranstaltungen.