Weltweit einmaliges Kompetenznetz
12.10.2007 | 13:34 Uhr 2007-10-12T13:34:16+0200iserlohn. (treu) Moderne trifft Geschichte - im Moment kann der Besucher des Geländes an der Max-Planck-Straße im Dröschederfeld mit bloßen Augen eine spannende Zeitreise unternehmen. Während in der bereits in Betrieb befindlichen Halle der SASE, also der
Bereits Ende November wird in dem neuen Tagungszentrum, dessen "Ziehvater bzw. -planer" der Iserlohner Entsorgungs-Fachmann Hans-Günther Kerstan ist, eine erste Tagung stattfinden. Angesagt hat sich das Deutsche Institut für Normung (DIN), das zusammen mit dem Institut für Entsorgung und Umwelttechnik (IFEU) daran arbeitet, dass auf dem Gebiet der Systemmüllabfuhr die Normungsarbeit vorangetrieben wird. Im Focus dabei auch die datenmäßige Vernetzung zur Schaffung innovativer Produkte und Dienstleistungen.
Veranstaltungen dieser Art und auch insbesondere das steigende Interesse der Branche an den Arbeiten des IFEU-Instituts zeigen Geschäftsführer Kerstan nach eigenen Angaben deutlich, dass man mit dem eingeschlagenen Institutsweg richtig liegt. Als "Mittler zwischen Theorie und Praxis" seien die AN-Institute, die vor Jahren auf ausdrücklichen Wunsch der Landesregierung aus der Taufe gehoben worden waren, inzwischen unverzichtbare Bestandteile der deutschen Wirtschafts- und Hochschullandschaft geworden. Kerstan: "Die Entsorgung, also Städtereinigung, Entsorgungslogistik, Anlagentechnik sowie Abfall- und Abwasserbehandlung sind wie kein anderer Wirtschaftszweig hoch vernetzt. Sie ist eine relativ junge Branche, die mit großer Energie und klaren politischen Zielvorgaben Zug um Zug zu einer Materialwirtschaft umgebaut wird." Und da sei es eben auch ungemein wichtig, dass vor dem Hintergrund eines großen Fachleute-Bedarfs mit bodenständigem Praxiswissen die Erfahrungen der letzten 30 bis 40 Jahre in die Hochschullandschaft eingebracht werden könnten.
Hans-Günther Kerstan betont in diesem Zusammenhang noch einmal, dass die von der SASE und IFEU inzwischen zusammengeführte Kompetenz in dieser Form weltweit einmalig sei und so ein europäischer Treffpunkt für Städtereinigung, Entsorgungslogistik und Umwelttechnik auch eine nicht unerhebliche Stärkung des deutschen wie des regionalen Standortes darstelle.
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