Welt-Aids-Tag: BiTS-Studenten wollen aufklären
29.11.2007 | 16:40 Uhr 2007-11-29T16:40:00+0100
Iserlohn. Alle Medikamente helfen nichts, die Krankheit Aids kann immer noch nicht besiegt werden - auch wenn heute ein fast normales Leben trotz HIV-Infektion möglich erscheint.
Aufklärer von den deutschen Aids-Hilfen fürchten sich vor allem vor der Sorglosigkeit vieler Frauen und Männer - egal ob „normal” oder schwul.Ein kleines Gummi rettet Leben. Wer ein Kondom beim Sex verwendet, schützt sein Leben. Diese Formel, die von der Aids-Hilfe seit Jahren propagiert wird, vernachlässigt die Generation 2.0 oft und zu gerne. Die Viruskontrolle selbst haben die Mediner zwar unter Kontrolle. Aber die Krankheit ist noch lange nicht besiegt, wissen die Fachleute.
Der 1. Dezember ist solch ein Tag, an dem diese Krankheit, von der Millionen Frauen und Männer betroffen sind, wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken soll. Und auch in Iserlohn das Interesse der jungen und älteren Menschen auf sich ziehen wird, wenn es nach Studierenden der BiTS am Seilersee geht. Daniel Hövermann, der sein Abitur am Stenner-Gymnasium 2005 gemacht hat, ist Projektleiter bei der studentischen Organisation „BiTS2Society”.
Gemeinsam mit anderen Studierenden will er aufklären, die so genannte Aids-Schleife verschenken und um eine Spende bitten. Wer sich mit HIV infiziert hat, gehört nicht ausgegrenzt, sondern benötigt Hilfe. Und die kostet Geld. Dafür sind die Erlöse bestimmt, die ab morgen möglichst reichlich in die Kasse der Aids-Hilfe Märkischer Kreis fließen sollen.
Vor Karstadt am Schillerplatz und vor dem Real-Markt an der Raiffeisenstraße wollen die Studierenden am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr die Schleifen verschenken und um Spenden bitten. Zudem werden sie am Abend durch Iserlohner Kneipen ziehen und dort um Spenden bitten. Außerden sind zwölf Studierende beim Spiel der Roosters am Sonntag im Stadion zum Sammeln. Erstmals zieht es sie sogar über die Stadtgrenzen hinweg; im Signal-Iduna-Stadion in Dortmund wollen sie vor allem die betuchten Gäste in der kommenden Woche auf ihre Aktion aufmerksam machen.
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