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Vierter Obelisk steht wieder an Ort und Stelle

04.03.2010 | 17:18 Uhr
Vierter Obelisk steht wieder an Ort und Stelle

Iserlohn. In den 70er Jahren fiel er einem Umbau an der Nordseite von „B&U” zum Opfer. Nun wurde der Obelisk im Zuge der Restaurierung der Fassade des Kaufhauses an der Unnaer Straße wieder aufgebaut.

Wie bereits berichtet, wird die Fassade und der Eingangsbereich von „B&U” derzeit in ihren ursprünglichen Zustand aus dem Baujahr 1904 versetzt. Und dazu gehören auch die vier Obelisken, die das Kaufhaus in rund 18 Metern Höhe krönen und als ergänzender Blickkontakt zum Alten Rathaus gedacht waren. Während die beiden Obelisken über dem Haupteingang sowie das Exemplar an der östlichen Begrenzung des Gebäudes das vergangene Jahrhundert schadlos überdauert haben, wurde der Obelisk im Norden vor rund 40 Jahren demontiert. Wie Architekt und Bauleiter Siegfried Brüggemann erklärte, wurde der Obelisk, der am Donnberstag seinen Weg auf das Dach fand, fassadengetreu neu aus Sandstein angefertigt. Für die Errichtung der rund zwei Tonnen schweren und in zwei Stücke geteilten Stehle musste eigens ein mobiler Kran aufgebaut werden, der die schweren Steine in die Höhe beförderte. „Mit Flaschenzügen wäre das nicht möglich gewesen”, so Brüggemann. Oben angekommen wurden die beiden Teile im Untergrund und ineinander verankert und abgespannt, damit sie auch dem stärksten Sturm standhalten.

Zeitglich wurde der Umbau am Donnerstag auch von den zuständigen Denkmalbehörden abgenommen, womit sich die Maßnahme auf dem Endspurt befindet. In 14 Tagen soll die Fassade an der Unnaer Straße abgerüstet werden, Ende des Monats soll der Umbau beendet sein.

Ralf Tiemann

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Kommentare
05.03.2010
09:25
Vierter Obelisk steht wieder an Ort und Stelle
von Verleger | #3

Stele nicht Stehle

04.03.2010
21:28
Vierter Obelisk steht wieder an Ort und Stelle
von Königsberger | #2

Fielleicht hat Herr Tiemann nur einen schlechten Tag gehabt ?

04.03.2010
20:45
Vierter Obelisk steht wieder an Ort und Stelle
von Iserlohner_34 | #1

>> viel er einem Umbau
wohl eher fiel

Anscheinend fällt die Grammatik der Artikel immer mehr den Sparmaßnahmen zum Opfer, für das Korrekturlesen geht schließlich wertvolle Arbeitszeit verloren.

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