Ummut über Parksituation an der Stenner
08.02.2012 | 16:43 Uhr 2012-02-08T16:43:00+0100Iserlohn. „Früher war es schlimm, heute ist es eine Katastrophe“ – so umschreiben diejenigen, die tagtäglich rund um das Gymnasium an der Stenner zu tun haben, die dortige Parksituation.
Jens Ipach etwa muss sich als Leiter der offenen Tür der AWo an der Stennerstraße wohl oder übel den allmorgendlichen Kampf um die wenigen Parkmöglichkeiten am Straßenrand aufnehmen. Denn die meisten Stellplätze in Fußnähe werden bewirtschaftet, sodass man dort maximal drei Stunden stehen darf, was für Berufsparker meistens in einem Knöllchen endet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anzahl der freien Parkmöglichkeiten in letzter Zeit deutlich geschrumpft ist. Die Anzahl derjenigen, die einen dieser Plätze ergattern wollen, aber ganz und gar nicht.
Heinz-Dieter Klusmann, Leiter des Gymnasiums an der Stenner, bestätigt das Dilemma auf Anfrage unserer Zeitung. Rund 25 Stellplätze gebe es auf den beiden Lehrerparkplätzen und auf dem Seitenstreifen vor der Schule. Rund 70 Lehrer aber zählt das Kollegium. Ein Ungleichgewicht, bei dem die Heerscharen an Oberstufenschülern, Anwohnern, anderen Berufstätigen aus der Innenstadt, die in diesem Bereich parken möchten, noch nicht einmal miteingerechnet sind.
Bis vor Kurzem, so Klusmann, habe es an der kleinen Stichstraße zwischen Schule und Standesamt noch einen unbewirtschafteten Platz für rund 30 Fahrzeuge gegeben. Der ist nun zur Baustelle geworden, weil dort ein neues Außengelände der Schule entsteht. Und Jens Ipach ergänzt, dass durch die Umnutzung der ehemaligen VHS-Villa viele ehemals städtische Stellmöglichkeiten nun im Privatbesitz seien.
Das Problem der fehlenden Parkplätze an der Stenner ist bereits vom Lehrpersonal an die Stadtverwaltung herangetragen worden und in der Abteilung Straßenverkehr bekannt. Die Anregung, einige Bereiche, die ein absolutes Halteverbot vorsehen, frei zu geben, steht dort nicht zur Debatte, da diese Bereiche nicht ohne Grund eingerichtet wurden, weil sie beispielsweise als Rangiermöglichkeiten für die Müllabfuhr dienen. Ansonsten verweist Abteilungsleiter Ralf Gerres auf den Tyrol und die dort vorhandenen, unbewirtschafteten Bereiche, wo es genügend Parkflächen gebe, bei denen man allerdings einen kurzen Fußweg in Kauf nehmen müsse.
Auch Katrin Brenner als Leiterin des Ressorts Generationen und Bildung in der Stadtverwaltung hat Verständnis für die Nöte der Parkplatzsuchenden und weiß auch, dass sich die Situation durch die Baustelle verschärft hat. Eine Lösung aber hat auch sie nicht parat.
22:45
Wenn ich mir diverse Stadtteile ansehe, gibt es auch an anderen Stellen genügend Parkplatznöte. Ganz besonders in Wohngebieten, die mittlerweile nicht mehr nur von PKW´s, sondern auch mit Anhängern, Transportern, LKW´s und diversen anderen Gewerbefahrzeugen zugeparkt werden. Abhilfe gibt es auch hier keine. Auf Nachfrage erhält man lediglich die Auskunft, dass man als Anwohner keinen Anspruch auf einen Stellplatz hat. Aha und wie sieht es dann mit denen aus, die sich das Recht rausnehmen regelmäßig gleich 3- 4 Parkplätze zu belegen ? In IS sitzt man diese Probleme scheinbar aus... Bin mal gespannt wo die angespannte Parkplatzsituation noch hinführt.
22:24
Was müssen denn die Mitarbeiter des Rathauses oder der anderen Betriebe in der Innenstadt machen?
Rund um die Innenstadt ist nunmal bewirtschaftet und Anwohnerzone. Dann muss man halt des morgens mal 500 Meter mehr laufen, bringt einen auch nicht um. Ist bei dem Wetter zwar nicht angenehm, aber wieso sollte es den Lehrern besser gehen als jeden x-beliebigen Beschäftigten in der Innenstadt oder Rathausmitarbeiter.
Immerhin dürfen die Lehrer KOSTENLOS in unmittelbarer Nähe der Schule parken. Das Privileg hat lange nicht jeder, der in der Innenstadt arbeitet. Im und um das Rathaus muss man für einen Stellplatz bezahlen.
Und notfalls gibt es auch noch den Hemberg P+R Parkplatz. Drei Autos werden dort abgestellt und mit einem wird im Bereich Stenner geparkt, reduziert das Problem schon um drei Viertel der Fahrzeuge. Als Lehrer wird man anhand seines Stundenplanes ja entsprechende Fahrgemeinschaften einrichten können.
20:50
ist auch hier jeder Weg zu weit, wo man nicht direkt am besten noch in die Örtlichkeit fahren kann. Also erfinden wir demnäch DriveInSchulen, ParkandGoKioske, OntheFlyGetränkemärkte und nicht zuletzt kann man den Einkauf ins Auto getragen bekommen, nachdem man mit Smartphone seinen Einkauf getätigt hat und die Einkaustüten direkt in den Kofferrraum gestellt bekommt. Durch den Laden hetzen muß man dann natürlich auch nicht mehr.
Allerdings soll es dann vorkommen, daß gemeine Angestellte schwere Steine mit einpacken, so daß der Einkauf doch noch zur Qual wird
Es ist an der Zeit, daß endlich Suspensoren erfunden werden,.....
19:03
Muss den jeder Lehrer mit seiner Karosse vorfahren, oder ist es wirklich nicht möglich, Pedlerparkplätze zu nutzen, um mit dem Bus, der Bahn und/oder mit dem Rad weiterzufahren??
War da nicht mal eine Bewirtschaftung auch für Lehrerparkplätze im Gespräch?
Mal eine andere Frage: was spricht dagegen, mit Bus, Bahn und Fahrrad zu fahren? Und wie könnte man diese Gegenargumente aus der Welt schaffen?