Trendabfrage: Jetzt zählt der Elternwille
10.02.2012 | 16:09 Uhr 2012-02-10T16:09:00+0100Iserlohn.Jetzt liegt die Entscheidung über die zukünftige Gestaltung der Iserlohner Schullandschaft in den Händen derjenigen, die es unmittelbar betrifft: In seiner Sitzung am Donnerstagabend entschied der Schulausschuss die Frage, in welcher Form die Trendabfrage erfolgen soll, die Aufschluss über das Wahlverhalten der Eltern zu weiterführenden Schulformen geben soll.
Von der Trendabfrage, die vom 29. Februar bis zum 15. März laufen soll, sollen die Präferenzen der Eltern aller Drittklässler erfasst werden.
Mit den Stimmen der im „Bildungsbündnis“ vereinten Fraktionen von SPD, FDP, Grünen, Linken votierte der Schulausschuss für die denkbar einfachste Befragungsvariante, bei der die Eltern ankreuzen können, ob ihr Kind eine Hauptschule, eine Gesamtschule, ein Gymnasium, eine Realschule oder eine Sekundarschule besuchen soll. Bewusst entschied sich die Ausschuss-Mehrheit gegen die vom Stadtelternrat vorgeschlagene Alternative, die Wahlmöglichkeit Gesamtschule mit Standortwünschen zu verknüpfen.
„Ziel dieser Befragung ist es, ein Bild vom ganz grundsätzlichen Elternwillen zu bekommen“, erläuterte SPD-Sprecher Dimitrios Axourgos, „es geht um die Nachfrage nach den jeweiligen Schulformen, nicht nach Standorten.“ Andernfalls, so Axourgos, müsste den Eltern die Standortfrage nicht nur für die Gesamtschule, sondern auch für die anderen Schulformen und da insbesondere für die Sekundarschule gestellt werden. Die gegensätzliche Auffassung vertrat Karsten Meininghaus für die CDU. Die gleichzeitige Standortfrage sei sehr wohl sinnvoll, um den Bedarf einer neuen Gesamtschule am Standort Hennen zu ermitteln angesichts der enormen Investitionen für einen möglichen Schulneubau im Iserlohner Norden.
Dass sich die Ausschussmehrheit letztlich für die standortfreie Variante entschied, erboste Anja Breer als Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft. Mit dem Votum des Schulausschusses, so Breer, werde der durch den Mehrheitsbeschluss der Pflegschaft dokumentierte Elternwille „abgebügelt“.
Nicht mit Neubauten, sondern mit Investitionen in den Bestand beschäftigte sich der Ausschuss im Anschluss, nachdem die SPD die Empfehlung ausgesprochen hatte, für die Bauunterhaltung an Schulen im Etat 2012 eine Million Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Grundlage der SPD-Initiative ist eine Erhebung des Kommunalen Immobilienmanagements, laut der etwa zehn bis zwölf Millionen Euro aufgewandt werden müssten, um den Investitionsstau an den Bildungseinrichtungen aufzulösen. Tatsächlich zur Verfügung steht im Haushaltsentwurf für dieses Jahr allerdings nur eine Million Euro. „Unsere Schulen sind in einem vergleichsweise guten Zustand. Das soll aber auch weiterhin so bleiben“, begründete Dimitrios Axourgos den Wunsch, den Betrag zumindest zu verdoppeln und hierzu einen Teil der Mehreinnahmen der vorgeschlagenen Gewerbesteuererhöhung zu verwenden. Ein weiteres rotes Tuch für die CDU. „Hier geht es doch nur darum, die Gewerbesteuererhöhung schön zu reden“, erklärte deren Sprecher Matthias Jakubanis. Eine Aufstockung der Bauunterhaltungsmittel komme für die Union in diesem Zusammenhang nicht in Frage, „so sehr das auch Robin Hood ist“. Überdies, so Jakubanis, nützten die bestausgestatteten Schulen nichts, wenn die Unternehmen deren Abgängern aufgrund der Steuermehrbelastung keine Ausbildungsplätze anbieten könnten. CDU-Ratsmitglied Meininghaus sekundierte: „Wir wollen nicht eine Million Euro verpulvern, ohne zu wissen wofür, weil die SPD dies in ihrer Haushaltsklausur so beschlossen hat.“
Mit ihrer Auffassung standen die Christdemokraten indes allein da, weil selbst die FDP als klarer Gegner der Gewerbesteuererhöhung die Auflösung des Sanierungsstaus an den Schulen als vordringlich ansieht. Gegen die Stimmen der Union sprach der Ausschuss demnach die Empfehlung an den KIM-Ausschuss aus, die Bauunterhaltungsmittel 2012 auf zwei Millionen Euro zu verdoppeln.
12:45
Ich finde es sehr schade in welche Richtung sich die Debatte wendet. Scheinbar geht es einigen Kommentatoren hier gar nicht um die Sache sondern vielmehr darum möglichst etwas schlecht zu machen.
Zunächst einmal, finde ich es hervorragend, wenn es in Iserlohn Menschen gibt, die ein solches Forum ins Leben rufen und damit allen Beteiligten am Bildungswesen eine Plattform bieten. Und das völlig unabhängig von der persönlichen Motivation der Handelnden. Die Politik hat ein solches Forum vor gar nicht allzu langer Zeit explizit abgeleht! Ein solches Forum sollte feste Einrichtung sein und der Politik dauerhaft beratend zur Seite stehen. Die Politik hat jedenfalls in den Ratssitzungen und SchulA-Sitzungen alles getan um Meinungen und Redebeiträge von Experten (z.B. Schulleitern) zu unterdrücken. Warum nur?
Dann möchte ich anmerken, wenn von 6 Initiatoren des Bildungsforums tatsächlich 2 Personen CDU Mitglied sein sollten, was ich nicht weiß, heißt das noch lange nicht, dass das komplette Forum (immerhin mehr als 50 Personen aus allen Bereichen) als "CDU-nahe" zu diffamieren ist. Das ist schlichtweg Meinungsmache einiger Menschen, welche evtl. die Transparenz ind Offenheit eines solchen Forums nicht akzeptieren können. Entscheidungen hinter verschlossenen Türen sind jedenfalls nicht mein Demokratieverständnis.
Das Bildungsforum steht allen Interessierten Bürgern und auch allen Interessierten Politikern offen. So habe ich es zumindest verstanden und werde beim nächsten Aufruf diesem Folgen um mir selbst ein genaueres Bild zu machen. Es gab aber bereits vor der ersten Sitzung einen Aufruf zur Teilnahme und auch in den Berichten danach wurden Kontakadressen um sich in den Mailverteiler aufnehmen zu lassen veröffentlicht. JEDER hat die Möglichkeit sich hier einzubringen. Und wenn ich richtig Informiert bin, war von den aktuellen Politikern nur die SPD und Die Linke bei der Gründungsveranstaltung vetreten. Soviel zur Nähe zur CDU!
Wer sich übrigens den offenen Brief des Bildungsforum in Gänze durchliest (ich will den Link zum Stadtspiegel hier nicht angeben) erkennt klar, dass es dem Forum nicht darum geht etwas durchzusetzen oder zu verhindern. Ziel soll eine offene und Transparente Diskussion sein. Was ist denn bitteschön daran falsch? Das kann doch nur verurteilen, wer an Offenheit und Transparenz, egal aus welchem Grund, kein Interesse hat!
Ach so, zum Thema die Elternbefragung findet jedes Jahr durch die Abweisung von Schülern an des Ges.Sch. bereits statt. 1.) Warum is die Gesamtschule denn so beliebt? Weil die GesS so toll oder weil man der Hauptschule aus dem Weg gehen will? 2.) Eine GesSch. MUSS eine feste Quote erfüllen in der Verteilung der Schulformen, weshalb es zwangsläufig zu Abweisungen alleine wegen der Verteilung kommt. 3.) Dies Ges.Sch. Iserlohn nimmt auch viele Kinder aus anderen Gemeinden auf. Ich kenne alleine im letzten Jahrgang 4 Kinder welche nicht aus Iserlohn kommen und angenommen wurden. Ich finde das nicht schlecht, aber auch das erklärt Ablehnungen.
Was ich damit sagen will, es ist nicht alles so einfach wie es manchmal erscheint!
09:43
Die von #7 Sandrum angesprochene Verschlossenheit der Politik ggüber einer förmlichen Elternbefragung mag einen ziemlich einfachen Grund haben:
Sie kostet Geld, bringt eine deutliche Verzögerung und vor allem: Diese Befragung gibt es bereits einmal jährlich im Rahmen der Anmeldeverfahren - seit Jahr(zehnt)en muss eine hohe Zahl von Kindern an der Gesamtschule Iserlohn abgelehnt werden. Vergangenes Jahr - trotz der Hemeraner Neugründung - immer noch so um die 75. Bei der angedachten zweiten Iserlohner Gesamtschule geht es aber nur um effektiv zwei neue Züge (4+4 statt 6). Wegen der kommenden Herabsetzung der Klassenfrequenzrichtwerte bedeutet das gerade mal 26 Plätze mehr (200 statt bisher 174).
Der Grund, dass jetzt doch eine formelle Befragung stattfindtet, ist weniger das Interesse am Ergebnis, sondern vielmehr die gesetzliche Vorschrift, in der die langjährige Erfahrungen aus bisherigen Anmeldeverfahren keine Berücksichtigung findet. Kurz: Nicht die CDU oder Stadtschulpflegschaft hat die Befragung durchgesetzt, sondern die Bezirksregierung.
20:03
Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass jede Schulpflegschaft, in die sich jedes Elternteil hineinwählen lassen kann, VertreterInnen in die Stadtschulpflegschaft entsendet. Diese wählen dann den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende. Von einer fehlenden demokratischen Legitimation kann also nicht die Rede sein.
Der Stadtschulpflegschaft geht es – so wurde es kommuniziert - nicht darum, die eine oder die andere Schulform zu bevorzugen. Im Fokus steht zunächst einmal, ausreichend und vernünftig über neue Schulformen und mögliche Standorte zu informieren, bevor im Eiltempo eine kostenintensive Festlegung erfolgt. Wenn die Eltern in Iserlohn dann beispielsweise mehrheitlich eine zweite Gesamtschule wünschen, so ist das eben der Elternwille.
Die Politik hat bei Ihrer Aufgabe, alle unterschiedlichen Interessenlagen aufzunehmen, bislang m.E. wenig gepunktet. In den Wochen, in denen ich mich aktiv in den Diskurs eingebracht habe, bin ich wirklich jeglicher Illusion beraubt worden: Deutlich wurde mir vor allem eines: Der Eltern- und Wählerwille ist nichts wert, wenn es darum geht Parteiinteressen durchzusetzen. So waren es waren schließlich auch „unsere“ PolitikerInnen, die sich einer Elternbefragung zunächst verschlossen haben. Und wenn sich dann Eltern und BürgerInnen finden, die sich trotz zahlreicher Anfeindungen und Hindernisse weiter engagieren und es tatsächlich schaffen, das Thema in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken, dreschen plötzlich – wie hier - MitbürgerInnen auf diese ein, die sich eigentlich doch besser konstruktiv und gewinnbringend in den Diskurs einbringen sollten und könnten.
Ihre Theorie zu den Motiven der „bildungsbürgerlichen Eltern“ ist unterstes Schubladendenken und bestärkt mich in meiner Entscheidung, mich zumindest aus dieser Diskussion hier auszuklingen: Ich möchte Sie und auch die anderen Teilnehmer wirklich nicht angreifen, aber in den vorliegenden Beiträgen hat sich in kürzester Zeit eine erschreckende Fülle kleinbürgerlich-populistischer Vorurteile und Unterstellungen angehäuft, die es nicht wert sind, weiter diskutiert zu werden.
Sie reden dauernd davon, dass Sie sich an der Diskussion hier nicht mehr beteiligen wollen, aber tun es immer fort. Wer soll Sie eigentlich noch ernst nehmen?
Die Theorie der "bildungsbürgerlichen Eltern" ist doch schon seit Jahren bestätigt worden. Ansonsten würde es doch gar keine Gymnasien mehr geben, von denen die "Unterschicht" ferngehalten wird. Es geht den meisten doch nur um Abgrenzung und Elitegesichtspunkten, wenn es darum geht, die Gymnasien zu stärken. CDU eben.
"Der Eltern- und Wählerwille ist nichts wert, wenn es darum geht Parteiinteressen durchzusetzen." DAS ist Populismus!
Man merkt hier langsam, dass das undemokratische Denken um sich greift, wenn Volksvertreter, die demokratisch legitimiert sind, als unehrlich bezeichnet werden.Die Sache ist nur, dass unsere Ratsmitglieder ALLE Gesichtspunkte hinsichtlich der Schullandschaft in Iserlohn beachten müssen, finanziell und bildungspolitisch, und nicht einfach fordern und fordern können.
Ein gewinnbringender Diskurs ist mit Frau Breer ja schon einmal nicht möglich, wenn man sich als Ortsverein einer anderen Partei als der CDU an sie wendet. Diese Erfahrungen mussten leider mehrere Parteien machen.
17:09
Zumindest ein weiteres Mitglied der Forums-"Führungsriege" ist eindeutig CDU-Mitglied und dort ganz gut vernetzt.
Aber zum Thema:
Wer ist in Stadtschulpflegschaft und Forum wohl besonders aktiv? Richtig, vor allem bildungsbürgerliche Eltern, deren Hauptsorge ist, ihre eigenen Sprösslinge nicht mit manch anderen in die gleiche Schule/Klasse schicken zu müssen.
Dies Forum ist enorm abhängig von der nicht-repräsentativen Zusammensetzung seiner Aktiven - und es ist Aufgabe der Politik, alle unterschiedlichen Interessenlagen aufzunehmen, zu hinterfragen, abzuwägen und letztlich im Sinne des"großen Ganzen" möglichst unabhängig von Partikularinteressen zu entscheiden.
Letzteres betrifft insbesondere auch die zu Recht nicht aufgenommene Standortfrage. Eltern sollen die Schulform frei wählen können, darüber herrscht Einigkeit, und das wird ja richtigerweise nun abgefragt. Aber die sachgemäße Abwägung von Bau- und Unterhaltungskosten, Schulwegen, Grundstücksfragen etc. ist Aufgabe von Politik und Verwaltung. Und machen wir uns nichts vor: Seit Jahrzehnten pendeln bspw. fast alle Henner Kinder weitgehend problemlos zu Realschule, Gymnasium und Gesamtschule zum Hemberg oder Nußberg - die Wegefrage scheint also doch eher zweitrangig zu sein.
Nette Geschichte am Rande:
Einige andere Städte haben bereits Elternbefragungen mit (u. a.) Gesamtschule vs. Sekundarschule hinter sich. Raten Sie mal, mit welchem deutlichen Ergebnis...
Kleiner Tipp: Frau Breer und die CDU wären not amused ;-)
11:29
Das Schulentwicklungsforum steht einer Partei nah, weil die handelnden Akteure, zumindest die führenden, der CDU nahe stehen. Da kann man sich hier auch gern drehen, wie man will.
Und ich spüre in mir keine Politikverdrossenheit, ich spüre lediglich die Sorge, dass hier der "Elternwille" ins Feld geführt wird von wenigen, die der Mehrheit ihre Meinung aufzwingen wollen. Wer hat denn diese Personen gewählt und ist dies eine ausreichend demokratische Legitimation? Zumindest sind die Ratsmitglieder ausreichend demokratisch gewählt.
Jetzt durch die Befragung erst kann der Wille der Eltern wirklich Ausdruck finden. Nicht durch aufoktroyierte Zustimmung von Frau Breer zur Sekundarschule, sondern durch die Stimmabgabe ALLEN, die es angeht.
23:49
Warum sollte das Schulentwicklungsforum einer Partei nahestehen? Grundidee war und ist es, alle Beteiligten und interessierten Akteure an einen Tisch zu bringen, um sich gemeinsam für optimale Bildungsvoraussetzungen für die Kinder einzusetzen. Und die politisch Interessierten und Lehrer, von denen Sie sprechen, sind doch schließlich auch eingeladen, an dem Forum teilzunehmen. Dann könnten diese sich aktiv einbringen, so ganz nebenher die politische Gesinnung aller Beteiligten hinterfragen bzw. durch ihre eigene Gesinnung - falls notwendig - zu einer stärkeren politischen Meinungsvielfalt beitragen. Zu mir: Nein, aus Zeitgründen konnte ich mich bislang nicht aktiv in das Forum einbringen, habe jedoch an der bisherigen schulpolitischen Diskussion teilgenommen. Ich betrachte mich als normale Bürgerin, kann auch 1+1 zusammenzählen und war - bis zu den schulpolitischen Beschlüssen in Iserlohn - prinzipiell eher den Grünen zugetan.
22:30
Hallo Sandrum,
Habe Ihre Antwort gelesen.
Sie geben mir das Gefühl, als wären Sie ein Mitglied des Bildungsforums. Der neugegründete Bildungsforum ist eine Interessengemeinschaft, die der CDU nahe steht, so sagen es zumindest einige Lehrer/in und politisch Interessierte aus Iserlohn.
Von einer neutralen Stellung ist nichts zu spüren, auch wenn Sie etwas anderes meinen. Der normale Bürger kann auch 1 + 1 !
Aber trotzdem gebe ich Ihnen in Einem Recht. Die Disskussion muss sachlich bleiben und vor allem den Eltern und Schüler/in dienen. Manchmal vergessen die Volksvertreter wofür sie gewählt worden sind, nämlich um das Volk vertreten.
21:11
Ich bin der Meinung, dass sich die Diskussion zu diesem Thema nicht auf einem derartigen Niveau bewegen darf. Bitte beachten Sie daher auch meine Antwort zu dem Kommentar von freebird.
19:14
Wichtig ist doch bei Frau Breer zu wissen, welcher Partei sie nahe steht. Natürlich der CDU. Hier instrumentalisiert eine Frau den Elternwillen und beeinflusst ihn durch populistische Untertöne, um Parteipolitik zu machen.
Ähnlich wie Frau Brenner oder Herr Kowalski, die über Klüngel an ihre Posten gekommen sind.
Das ist ja interessant! Und wie kommen Sie darauf, dass Frau Breer der CDU nahesteht? Unternehmerin = CDU? Gut, dass es genug Menschen gibt, die außerhalb von Schubladen denken! Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Rufen Sie Frau Breer einfach an, anstatt hier unter einem Pseudonym auszukeilen und lassen Sie sich erklären, dass es sich bei der von Frau Breer vertretenen Position um den in der Stadtschulpflegschaft mehrheitlich vorgebrachten Elternwillen handelt. Daran ist nichts populistisch und es wird auch niemand instrumentalisiert. Die Stadtschulpflegschaft ist die Form der Mitwirkung, die den Eltern zugestanden wurde. Und noch ein Tipp: Engagieren Sie sich in dem neu gegründeten Schulentwicklungsforum. Auch hier können Sie als Bürger aktiv auf die Schulentwicklungsplanung einwirken. Ihre offensichtliche Politikverdrossenheit teile ich. Trotzdem lasse ich mich nicht dazu hinreißen, konkrete Personen wie Frau Breer, Frau Brenner und Herrn Kowalski - unabhängig davon, wie ich tatsächlich zu diesen stehe - diffamierend und völlig undifferenziert anzugehen. Wie zahlreiche Bürger auch störe ich mich an der Art und Weise, wie in Iserlohn derzeit (parteiübergreifend!) Schul(-Politik) gemacht wird. Und um das zu ändern ist mehr Engagement gefragt als das Verfassen eines unfassbar populistischen Kommentars! Das werden Ihnen Frau Breer und zahlreiche engagierte Eltern gerne bestätigen.