Traumergebnis für BM-Kandidaten der SPD

Zu den ersten Gratulanten des Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Paul Ahrens (mi.) gehörten MdB Dagmar Freitag, die Stadtverbandsvorsitzende Hanna Schulze, Fraktionsvorsitzender Dimitrios Axourgos und der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Rolf Kaiser (v. l.).
Zu den ersten Gratulanten des Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Paul Ahrens (mi.) gehörten MdB Dagmar Freitag, die Stadtverbandsvorsitzende Hanna Schulze, Fraktionsvorsitzender Dimitrios Axourgos und der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Rolf Kaiser (v. l.).
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
100 Prozent der Mitglieder votierten bei der Delegiertenkonferenz für den Amtsinhaber Dr. Peter Paul Ahrens.

Iserlohn..  Völlig entspannt war am Samstagmorgen die Atmosphäre bei der Delegiertenkonferenz des SPD-Stadtverbandes in der Seniorenwohnanlage „Altes Stadtbad“. Neben den zwingend vorgeschriebenen Formalien gab es nur einen zentralen Tagesordnungspunkt: Die Wahl des Bürgermeisterkandidaten der heimischen Sozialdemokraten für die Wahl am 13. September. Am Ende stimmten 100 Prozent der anwesenden Delegierten für den bisherigen Amtsinhaber Dr. Peter Paul Ahrens, ein Traumergebnis.

Wahlkampf-„Buttons“ sind schon an Revers zu sehen

Zuvor hatte sich der Amtsinhaber in einer gut 20 minütigen Rede, die mehrfach von lang anhaltendem Beifall und Bravo-Rufen unterbrochen wurde, den 38 Delegierten als ihr Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters vorgestellt. Als das Endergebnis der Wahl feststand, erhoben sich alle Anwesenden von ihren Sitzen und zollten Dr. Peter Paul Ahrens mit stehendem Applaus ihre Anerkennung. Und der bedankte sich, dass er ein solches Ergebnis zwar erhofft habe, aber trotzdem nun eine große innere Erleichterung verspüre, denn es sei deutlich geworden, dass die Partei völlig geschlossen in den nun beginnenden Wahlkampf ziehen werde. Die ersten entsprechenden Wahlkampf-„Buttons“ waren schon an manchem Revers zu sehen.

Seit knapp sechs Jahren regiert Ahrens die Waldstadt als erste Bürger der Stadt, und er machte gleich zu Beginn seiner Rede deutlich „ich will es bleiben“. Er habe bei seinem Amtsantritt keine großen Sprüche gemacht, sondern Ziele definiert und den Menschen in Iserlohn klare Versprechen gegeben, was er zum Besseren verändern wolle. „Das waren keine spektakulären Visionen, keine blumigen Utopien“, so Ahrens mit Blick auf seine Kritiker, „sondern handfeste, realistische Ziele, für die ich arbeiten wollte“. Dies seien Ziele und Versprechen gewesen, an denen er sich messen lassen wollte, und an denen er sich auch in Zukunft messen lassen will. Ahrens erinnerte an die Zeit im Jahre 2009. Die internationale Finanzkrise hätte auch Iserlohn Schaden zugefügt. Trotzdem habe man am Ziel des ausgeglichenen Haushalts festgehalten und diesen letztendlich auch erreicht.

Als Erfolge seiner Amtszeit verwies Ahrens unter anderem auf den Aufbau der U3-Betreuung in den Kitas, diverse Investitionen in die Schulen, den Aufbau der OGS im Grundschulbereich, das Projekt Soziale Stadt in der südlichen Innenstadt, die Lennepromenade in Letmathe, die Sanierung und den Erhalt des Aquamathe, die Wiederherstellung der historischen Gestaltung des Rupenteichs bis zum Danzturm, die Sanierung der Westfalenstraße, die Kreisverkehre und die zahlreichen Klimaschutzprojekte. Eine weitere Erfolgsgeschichte sei der umstrittene Erwerb der Karstadt-Immobilie und die Errichtung der 2. Gesamtschule.

Dass es neue Aufgaben gibt machte Ahrens ebenfalls deutlich. Hier hob er die Aufnahme von Flüchtlingen hervor, „ein Gebot der Menschlichkeit und Nächstenliebe“, und die Gestaltung der Alexanderhöhe.