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Schießerei

Täter hatte auf Kopf gezielt

13.02.2012 | 17:36 Uhr
Täter hatte auf Kopf gezielt
Nach neuesten Erkenntnissen ist die Schießerei in der Gustav-Edelhoff-Halle vergleichsweise glimpflich abgelaufen. Foto: Wronski

Iserlohn.(jk) Zur Schießerei in der Gustav-Edelhoff-Halle am späten Samstagnachmittag (wir berichteten) laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Hagener Mordkommission. Der 37-jährige Täter, der sich bisher nicht äußern wollte, sitzt in Untersuchungshaft.

Wie jetzt bekannt wurde, handelte es sich bei der Tatwaffe vermutlich um ein 9-Millimeter-Kaliber - sie ist bis heute verschwunden. Der Schütze habe sie zunächst einem Verwandten, der ebenfalls Gast der türkischen Familienfeier gewesen ist, an den Kopf gehalten. Der 37-Jährige drückte auch ab, die Waffe löste aber aus bisher unbekannten Gründen nicht aus. Als der Täter nachgeladen hatte und neuerlich die Waffe auf Gäste richten wollte, haben mehrere Personen seinen Arm nach unten gedrückt. Der dabei ausgelöste Schuss traf drei Personen. Zwei Männer und eine Frau erlitten wie bereits berichtet leichte Verletzungen an den Beinen. Ein Beobachterin musste wegen eines Schocks in ein Krankenhaus gebracht werden.

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