Starke Stimmen singen Sahnestücke

Jens Dreesmann gibt mit seiner Gesangspartnerin Joana Toader am Freitag, 17. April,  ab 20 Uhr ein Konzert im Jazzclub Henkelmann.
Jens Dreesmann gibt mit seiner Gesangspartnerin Joana Toader am Freitag, 17. April, ab 20 Uhr ein Konzert im Jazzclub Henkelmann.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Der Iserlohner Sänger Jens Dreesmann hat mit Joana Toader eine kongeniale Partnerin gefunden: Das neue „DreamTeam“ tritt mit Band im Henkelmann auf.

Iserlohn..  Uli Kramm ist der Mann mit dem goldenen Näschen. So erzählen es jedenfalls Joanna Toader und Jens Dreesmann. Die beiden großen Stimmen sind seit rund einem Jahr als „DreamTeam“ im Grunde in ganz Deutschland unterwegs und feiern mit ihrer Show Erfolg auf Erfolg. Am Freitag, 17. April, sind sie erstmals mit Live-Band im Henkelmann zu erleben. Zu verdanken haben sie das aber wohl diesem Uli Kramm – ohne ihn hätten sie vermutlich gar nicht zueinander gefunden.

Uli Kramm ist Keyboarder und als solcher schon seit Jahr und Tag Teil der „Jens Dreesmann Band“, mit der Dreesmann als musikalisches Multitalent aus dem Iserlohner Norden, vor allem aber als stimmgewaltiger Frontmann die Bühnen unsicher macht. Kramm war aber auch Keyboarder in der von „Rio – The Voice of Elvis“ (einst auch im Parktheater zu erleben), und dort war zwischen 2003 und 2005 eben die andere Hälfte des heutigen „DreamTeams“, Joana Toader, im Background-Chor tätig. Schon damals soll Uli Kramm gesagt haben: „Ihr müsst unbedingt zusammen singen.“ Untrügerisch hatte ihm sein Vorstellungskraft geahnt, dass diese beiden Stimmen perfekt zusammenpassen und dass sich daraus ein Traum-Paar ergeben könnte. Und so ist es dann ja auch gekommen.

Tolle Band, in derdie Chemie stimmt

2012 hat sie das erste Mal in der Jens-Dreesmann-Band ausgeholfen, seit 2013 ist sie festes Band-Mitglied und seit einem Jahr touren Dreesmann und Toader als festes Duo durchs Land. „Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass sie das mitmacht“, sagt Jens Dreesmann rückblickend. Schließlich lebt Joana Toader kurz vor Hamburg auf dem Lande, und er in Hennen. Allein die räumliche Entfernung macht die Zusammenarbeit nicht gerade unkompliziert. Musikalisch sind beide aber so dicht beieinander, dass die vielen Kilometer, die für jeden Auftritt und jede Probe zurückgelegt werden müssen, keine große Rolle mehr spielen. „Ich habe noch nie ein Band gesehen, die harmonisch ist und in der die Chemie so sehr stimmt“, freut sich Joana Toader nun Teil der Jens-Dreesmann-Band zu sein – ganz abgesehen davon die Band mit Uli Kramm (Keyboard, Gesang), Oliver Lutter (Percussion), Mario Levin Schröder (Gitarre), Roland Kirch (Saxofon, Klarinette) und Marco Fegers (Gesang, Gitarre) eine glückliche Ansammlung ganz wunderbarer Profi-Musiker sei.

Schon die Wege, die sich Joana Toader und Jens Dreesmann bisher durch die Musik gebahnt haben, zeigen ihre innere Verwandtschaft. Klassisch auf der Violine ausgebildet hat Joana Toader erst über Umwege den Weg als Profi-Sängerin auf die große Bühne gefunden und verbindet mit ihre Arbeit als Sängerin im Rampenlicht mit wertvoller Basisarbeit als Instrumental- und Gesangslehrerin sowie als versierte Chorleiterin: Mit ihrem Lüneburger Gospelchor ist sie ebenfalls in ganz Deutschland erfolgreich und wird am 24. Oktober in Hennen zu hören sein. Ganz ähnlich erging es Jens Dreesmann, der sich – eigentlich vom Schlagzeug kommend – ebenfalls sowohl zu einem professionellen Sänger als auch zu einer multiinstrumentalistischen Allzweckwaffe Chorleiter-Erfahrung entwickelt hat. Das spricht nicht nur für großes Können, sondern auch für ein breites Verständnis von Musik.

„Lieblingsstücke“, dieihnen am Herzen liegen

Wie breit die beiden aufgestellt sind und wie sehr sie im gleichen Takt ticken zeigt auch ihr Programm, mit dem sie jetzt in Iserlohn zu hören sein werden. Ausschließlich „Lieblingsstücke“ haben sie ausgewählt. „Echte Sahnestücke der Pop-Geschichte, die uns am Herzen liegen und die uns berühren“, wie Joana Toader sagt – und zwar aus allen Bereichen von Swing und Soul über Rock bis Gospel. „Musik ist nicht beschränkt und immer nur eine Richtung – Musik ist alles“, sagt sie und möchte dieses „Alles“ auch zeigen.