Stadtwerke gründen Gesellschaft mit 25 Partnern
19.02.2010 | 17:35 Uhr 2010-02-19T17:35:00+0100Iserlohn. Die Stadtwerke Iserlohn haben mit 25 weiteren Stadtwerken aus NRW und Niedersachen eine Gesellschaft zur regenerativen Energieerzeugung gegründet.
Zusammen wollen die 26 Stadtwerke nationale und internationale Projekte in den Bereichen Wind- und Wasserkraft, Geothermie und Biogasanlagen realisieren. In dieser Woche wurden in Düsseldorf die Verträge unterzeichnet. Geschäftsführer ist Dr. Norbert Olms, bis 2009 Chef der Stadtwerke Münster.
Allein die Stadtwerke Iserlohn werden bis zum Jahr 2012 rund 5,2 Millionen Euro in die weltweite klimaneutrale Energiegewinnung investieren. Mit einer Biogasanlage und einem Windpark sind bereits die ersten nachhaltigen Projekte auf den Weg gebracht worden.
Dr. Klaus Weimer, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn: „Dieses Projekt zeigt, dass ein Zusammenschluss von Stadtwerken auch im immer wichtiger werdenden Markt der nachhaltigen Energieerzeugung viel bewegen kann. International können wir damit die regenerativen Energieträger dort nutzen, wo diese in größerem Umfang und damit kostengünstiger zur Verfügung stehen. Dabei schützen wir nicht nur unser Klima, sondern machen uns auch bei der Strombeschaffung unabhängiger.”
13:31
@ Dirk Jensen
Was glauben Sie denn wie hoch die Doppelsteuer bei konventioneller Energie aus Kern- und Kohlekraft ist? Hierzu dürfen sie dann getrost eine Menge Entsorgungs,- Forschungs- und Infrastrukturkosten rechnen, die der Staat aus unseren Steuern begleicht und beglichen hat. Des Weiteren sollte man auch die Kosten dazu rechnen, die Sie vielleicht nicht jetzt in Ihrer Geldbörse spüren, dafür aber ihre Kinder, wenn sie für all den Müll, den wir in die Atmosphäre geblasen haben, die radioaktiven Altlasten und die Industriebrachen der Stromgewinnung aufkommen dürfen.
14:06
zu #1 und #2
glauben Sie nicht, dass Sie etwas kurzfristig denekn? Man kann weiter die Hände in den Schoß legen und warten bis der Energiepeak kommt und raten Sie, wer dann auf der Strecke bleibt. Dezentrales Energiemanagemnt wird das zentrale Thema der nächsten Jahre sein...das wird es nicht zum Nulltarif geben. Ich hoffe das die iserlohner Stadtwerke mit Ihrem Projekt erfolgreich sind...es gibt bereits positive Beipiele. Recherchieren Sie doch mal...unter Stromrebellen.
11:57
Naja, der findet vielleicht auch das Bundesland Niedersachen. Wer noch Kunde bei den Stadtwerken ist beim Strom, der hat den Schuss nicht gehört. Das kriegt man ja bis zu 30 % günstiger bei einem anderen Anbieter. Und da sagen die, dass kommunale Energieversorgungsunternehmen gestärkt werden müssen. Erst zahlt man Steuern an die Stadt und dann noch so hohe Kosten für die Energie an unsere Stadtwerke. Das ist für mich ja schon fast eine Doppelsteuer.
13:48
Nee is klar, der Weimer verballert weitere 5 Mio EUR und der Caritas sammelt für Leute, die ihre Energiekosten in Iserlohn nicht mehr zahlen können!