Spender für Justin in den USA gefunden
23.09.2010 | 18:36 Uhr 2010-09-23T18:36:00+0200Iserlohn.Das ist die Nachricht, auf die sicher nicht nur seine Familie und die Elterninitiative aus dem Kesberaner Kindergarten „Bärenhöhle“ gewartet und gehofft haben: Für Justin wurde ein Stammzellen-Spender gefunden!
Es handelt sich um einen US-Amerikaner, dessen Gewebemerkmale beim ständigen, weltweiten Daten-Abgleich durch das Internationale Spender-Register im niederländischen Leiden und dann auch nach der Feintypisierung die größtmögliche Übereinstimmung mit denen des 5-Jährigen aufweisen. Am 5. Oktober soll in Hamburg die Stammzellen-Transplantation stattfinden. Auf die Hansestadt fiel die Wahl, weil dort als nächstes ein Platz für die Behandlung zur Verfügung stand. Die Entnahme der Stammzellen, die in vier bis fünf Stunden aus dem Blut des Spenders gefiltert werden, wird in den USA erfolgen. Innerhalb von 72 Stunden muss das Präparat dann nach Hamburg transportiert und Justin transplantiert werden.
„Das ist eine super Nachricht, da bekomme ich richtig Gänsehaut“, war am Donnerstag auch Anke Hellmig von der Westdeutschen SpenderZentrale (WSZE) die Freude deutlich anzumerken, als sie von dem Sucherfolg erfuhr. Gemeinsam mit dem DRK und der Elterninitiative hatte sie die beiden Aktionen am 8. und 12. September organisiert, bei denen sich im DRK-Zentrum am Karnacksweg insgesamt 891 potenzielle „Lebensretter“ hatten Blut für eine Typisierung abnehmen lassen (wir berichteten). Deren Gewebemerkmale sind inzwischen in die WSZE-Datei aufgenommen und auch schon an das nationale Register in Ulm übermittelt worden, das wiederum die Verbindung in die Niederlande hält.
Dorthin werden auch die Gewebemerkmale der potenziellen Spender zwischen 18 und 55 Jahren gehen, die sich am Samstag, 25. September, von 10 bis 14 Uhr bei der Typisierungsaktion der Iserlohner Reservistenkameradschaft und der Stefan-Morsch-Stiftung auf dem Alten Rathausplatz wenige Milliliter Blut abnehmen lassen werden. Peter Emshoff, Initiator der Aktion zum Jubiläum des Reservistenverbandes, freut sich besonders, dass Samstag auch der Stiftungsgründer Emil Morsch, der 1986 die erste deutsche Datei für Knochenmark- und Stammzellen-Spender ins Leben rief, dabei sein wird.
18:43
Auch ich hoffe.., nein weiß, das es klappen wird!
Finde es nur schade, das man mit 50 Jahren nicht mehr als Spender in Frage kommt.... ( so ist mein Wissensstand)
23:58
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21:34
Das wird!
Das klappt!
Es ist so wichtig und so wenig für jeden einzelnen
20:28
Alles Gute für Justin und seine Familie. Ich freue mich mit Ihnen und hoffe, dass dem Kleinen geholfen werden kann.