Sachlichkeit und Emotionen
16.03.2010 | 22:45 Uhr 2010-03-16T22:45:00+0100
Iserlohn. Die Informationsveranstaltung von Stadt und Ahmadiyya-Gemeinde zum geplanten Moscheebau in Barendorf war am Dienstagabend genau das, was sie sein sollte: ruhig, sachlich und informativ. Emotionen wurden zwar gezeigt, die Diskussion driftete aber nicht ab.
Das war auch Marcus Bloser zu verdanken. Der professionelle Moderator der Firma IKU war von der Stadt engagiert worden. Er begrüßte über 200 Zuhörer im viel zu kleinen Forum der Gesamtschule und formulierte sogleich das Veranstaltungsziel: „Über eine direkte Information und Gespräche zu den Planungen des Moscheebaus die Diskussion versachlichen.” Als Ansprechpartner standen von städtischer Seite Baudezernent Olaf Pestl, Werner Bunnenberg (Leiter des Bereiches Stadtplanung) und Thorsten Grote (Leiter des Büros für Stadtentwicklung) sowie von der Ahmadiyya-Gemeinde der Bundesvorsitzende Abdullah Uwe Wagishauser und Sultan Mohammad von der Jugendorganisation der Iserlohner Gemeinde zur Verfügung.
„Es gibt für uns nichts, was dafür spräche, die Bauvoranfrage negativ zu bescheiden”, schickte Olaf Pestl gleich vorweg. Geplant ist ein eingeschossiges Objekt, das nur etwas größer als ein Einfamilienhaus sein soll. Dieses soll zwei Gebetshallen, zwei Büros, einen Multifunktionsraum, ein Lager, einen Technikraum und sanitäre Anlagen haben. Die Kuppel soll, so Wagishauser, flacher sein als in einer Grafik auf der städtischen Homepage dargestellt, und wird silber sein. Auch ein nicht begehbares Minarett ist geplant. Gebetsrufe soll es nur innerhalb des Hauses geben. „Uns geht es darum, dass das Gebäude auch als Moschee erkennbar ist”, so Wagishauser. Er dankte der Stadt sehr für die Veranstaltung.
Wagishauser betonte, dass seine Gemeinde, die in Iserlohn und Umgebung 70 Mitglieder hat, liberal und friedliebend sei. Trotzdem halten sich bei einigen Anwohnern kritische Einstellungen zum Moscheebau, vor allem, was die Parkplatzfrage und die Verkehrsregelung angeht. Bei der Veranstaltung wurde auch bestätigt, dass ein unmittelbarer Anlieger gegen den Bau der Moschee klagen will.
Ausführlicher Bericht folgt.
20:37
Nur um eines klar zu stellen. Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde ist keine Sekte, sondern eine friedliche islamische Reformgemeinde seit ihrer Gründung im Jahre 1889!
Beispielsweise wurden auch die ersten Christen als „Sekte der Nazarener“, eine Richtung des Judentums, bezeichnet. Ist das immer noch so?
01:46
@25 Friedrich Densborn
Sie meinen damit anscheinend ein Nationalbewußtsein, wie es bei jedem anderen Volk vollkommen selbstverständlich und normal ist. Aber in Deutschland wird leider jede Regung von Nationalgefühl und Nationalbewußtsein sofort diffamiert, indem jener Österreicher an die Wand gemalt wird!
19:18
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13:00
@ GS-Hemer muß ich Ihnen das wirklich erklären ? Herr Pradl ist Funktionär einer Partei die intern immer noch dem Gedankengut der NSDAP nahesteht ,das ist im übrigen schon eine faszinierende Überschneidung mit der Moscheebauenden Sekte das Ziel ist die Unterwanderung unserer Gesellschaftsordnung.
18:42
@22 Friedrich Densborn
Vielleicht könnten Sie ja auch mal erläutern, was Herr Pradel eigentlich mit besagtem Österreicher zu tun hat?
15:45
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15:24
..wie gesagt, der Text bleibt so lange stehen, wie man hier bleibt, geht man raus, ist er fort.
Also bleibe ich mal hier drin und finde zu diesem Thema die Schweizer mehr als nur sympathisch..
15:12
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14:33
Also um es mal auf den Punkt zu bringen ich bin gegen diese wie auch immer verbrämte Sekte wie ich gegen Scientologie sowie die Partei des Herrn Pradel bin ,beschäfigt Euch mal mit dieser Sekte dann werdet Ihr feststellen das der Kalif 1989 den Auftrag gegeben hat in Deutschland als ersten europäischen Land 100 Moscheen zu errichten , weil hier mit dem geringsten Widerstand seitens Behörden und Bevölkerung zu rechnen ist weil jeder der dagegen Stellung bezieht sofort in die Ecke von Herrn Pradel gestellt wird . Es ist legitim sich als Christ praktizierend oder nicht gegen eine Sekte zu stellen die sämtliche Glaubengrundsätze von Christen,Juden,Buddhisten,Moslem oder Sonnenanbetern negiert und durch Weltislamisierung nach Ihrer Vorgabe bis 2135 ersetzen will.
PS: Herr Pradel mein Großvater wurde 1944 in Flossenbürg mit Admiral Canaris hingerichtet , weil er am Aufstand gegen Ihren Östereicher beteilgt war. Deswegen komme ich mit Ihresgleichen niemals auf einen Nenner.
11:00
@11 Dirk Jensen
Die geschichtlichen Tatsachen sind also folgende: Zum GG wurden von den Alliierten Vorgaben gemacht und der Text des GG mußte den Alliierten zur Genehmigung vorgelegt werden.
Wo haben die Deutschen sich Ihrer Meinung nach also selbstbestimmt? Im Allgemeinen bezeichnet man solche Verhältnisse als Über- und Unterordnungsverhältnis.