Rote Rosen für mehr
08.03.2011 | 17:07 Uhr 2011-03-08T17:07:00+0100
Iserlohn.Wer gestern Morgen eine rote Rose abhaben wollte, musste sich mächtig beeilen. Zum 100. Geburtstag des Weltfrauentages hatten vier Kolleginnen des Ortsfrauenausschusses der IG Metall Werdohl-Iserlohn rote Rosen im „Kaufland“ am Theodor-Heuss-Ring verteilt. 150 Blumen hatten sie dabei, und die waren innerhalb weniger Minuten vergriffen.
Auch 100 Jahre nach dem ersten internationalen Frauentag ist die rote Rose ein festes Symbol für die Emanzipationsbewegung der Frauen. „Brot und Rosen“ waren die Forderungen der ersten Stunde, wobei Brot für das Recht auf Arbeit und die Rose für die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie steht.
„Beides ist noch nicht ganz verwirklicht“, räumten die IG-Metall-Frauen ein, dass die Frauenbewegung trotz aller Fortschritte und Errungenschaften der letzten 100 Jahre noch lange nicht am Ziel sei. Der Ortsfrauenausschuss der IG Metall ist eine Arbeitsgemeinschaft, die sich innerhalb der Gewerkschaft für die Gleichstellung der Frauen einsetzt. Innerbetrieblich haben die Mitarbeiterinnen gestern über die Betriebsräte der Mitgliedsbetriebe der IG-Metall Glückwünsche an alle Metallerinnen in ihrem Zuständigkeitsgebiet adressiert.
Um die Interessen der arbeitenden Frauen zum internationalen Frauentag auch nach außen zu tragen und ihre Forderungen nach gleichem Lohn und verbesserten Bedingungen für die Vereinbarung von Familie und Beruf zu unterstreichen, haben sie gestern Morgen im „Kaufland“ rote Rosen an alle Passantinnen verteilt und ihnen zum runden Geburtstag des Weltfrauentags gratuliert.
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