Randale am Hegenscheid

Was wir bereits wissen
Nach einer Schlägerei auf dem Hegenscheid landete ein Randalierer in der Ausnüchterungszelle der Polizei, ein Verletzter im St. Elisabeth-Hospital.

Iserlohn/Kesbern..  Betrunkene Himmelfahrtsausflügler haben der Polizei und den Rettungskräften einiges an Arbeit beschert. Auf dem Hegenscheid gab es am Nachmittag im Bereich der Gaststätte „Zum Windsack“ eine Schlägerei innerhalb einer größeren Personengruppe. Die Polizei kassierte einen 19-jähriger Altenaer, der mit einer Glas auf einen Kontrahenten eingeschlagen hatte, und nahm ihn mit in die Ausnüchterungszelle, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Nach der Ausnüchterung wurde er am Freitag entlassen. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Sein Opfer, ein 19-jähriger Altenaer, erlitt Schnittverletzungen im Gesicht. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten ins Iserlohner St.-Elisabeth-Hospital. Die Polizei erteilte den übrigen Streithähnen einen Platzverweis und blieb noch eine Weile am Tatort zur „Nachaufsicht“, um ein Wiederaufflammen des Streites zu verhindern.

Am Abend wurde die Polizei zu einer weiteren Auseinandersetzung am Seilersee-Sportplatz gerufen, wo es zu einer Auseinandersetzung mehrer Gruppen gekommen war. Dabei leistete ein 34-jähriger Iserlohner Widerstand gegen die schlichtenden Polizeibeamten. Der VfK Iserlohn als Veranstalter brach daraufhin das Vatertagstreffen gegen 21 Uhr ab. Weitere Schlägereien gab es am Fritz-Kühn-Platz sowie an der Danziger Straße. „Insgesamt gab es sechs Köperverletzungsdelikte, davon waren vier dem Alkohol und dem Vatertag geschuldet“, erklärte Polizeisprecher Dietmar Boronowski.

Der Rettungsdienst der Feuerwehr lieferte vier volltrunkene Personen ins Krankenhaus ein, zwei aus dem Bereich Barendorf, einen Mann vom Schützenplatz in Drüpplingsen und einen von der Mendener Straße.

Außerdem lieferte der Rettungsdienst einen Verletzten ins Krankenhaus ein, der auf dem Fahrradweg in Kalthof verunglückt war.