„Pro A46" fordert den schnellen Weiterbau
01.10.2009 | 17:07 Uhr 2009-10-01T17:07:00+0200
Menden. Es formiert sich Widerstand gegen die A46-Protest-Gruppe: Die Unternehmerinitiative „Pro A46” will - wie berichtet - das Straßenbauprojekt jetzt so schnell wie möglich vorantreiben.
Gestern hat die Gruppe aus Industrie- und Handelskammer Arnsberg und Hagen sowie der Wirtschaftsinitiative Nordkreis ihre Forderungen in Menden vorgestellt.
61 Firmeninhaber und Institutionen aus Südwestfalen unterstützen bisher die Initiative, 15 davon aus Iserlohn. Zu den Betrieben aus der Waldstadt zählen unter anderen Dornbracht, Lobbe, KPO Schrauben und Medice
Es geht der Initiative um das rund 17 Kilometer lange Teilstück, das Iserlohn und Neheim miteinander verbinden soll. „Seit Ende der 1950er-Jahre wird an einer durchgängigen Fernverkehrsverbindung zwischen Hagen und Brilon geplant”, so Dr. Sigurd Pütter, Iserlohner Unternehmer und Sprecher der Initiative „Pro A46”. Notwendige Umweltprüfungen hätten zu immer neuen, insgesamt 15 Trassenalternativen geführt. „Welche Trasse gebaut wird, ist mir egal. Hauptsache, es passiert etwas”, so Pütter.
Für die heimischen Unternehmen sei die Autobahnanbindung dringend notwendig. Es gehe um eine „nachhaltige Verkehrspolitik”, auch für den Bürger: „Die A46 bietet ein effizientes Energie- und Zeitsparprogramm für fast jeden Arbeitnehmer”, so Pütter. „Die Ortsdurchfahrten würden vom Lkw-Durchgangsverkehr entlastet. Gleichzeitig reduzieren wir den CO2-Ausstoß durch kürzere Fahrstrecken.”
Die heimische Wirtschaft benötigt den A46-Lückenschluss nach eigenen Angaben zur besseren Anbindung an benachbarte Wirtschaftszentren sowie zur günstigeren Verbindung untereinander. „Wo Verkehrswege sind, siedelt sich Wirtschaft an, wo Wirtschaft ist, entsteht für eine Region Geld”, so Unternehmerin Gudrun Winner-Athens aus Hemer.
Die Initiative will nun politisch Druck ausüben, um die Planungen abzuschließen und mit dem Bau beginnen zu können. Am 13. Oktober ist NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper Gast der IHK Arnsberg. Die Initiative will dann mit dem Minister auch über die A46 sprechen. Bis dahin soll sich die Zahl der unterstützenden Unternehmer verdreifacht haben.
13:42
schluss mit dem unsinn
11:52
na dann
05:26
Und während Indien die Massenmotorisierung mit dem TATA Nano einläutet, erzählen die Deutschen das das böse ist.
und während die Chinesen mit unserem Transrapit zum Flughafen fahren, wissen wir wie ÖPNV am besten geht.
Den Russen erklären wir die Demokratie, den Afghanen bringen wir diese und den USA rechnen wir vor, wie böse sie doch das Klima killen.
Einige von uns sind offensichtlich vor Katja Saalfrank groß geworden.....
22:04
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22:03
jau
23:00
Kann man aber auch umdrehen:
Jedes Bauwerk das etwa 130 Meter hoch ist, wird bei der Genehmigung auf grünen Wiederstand stoßen, es sei denn es ist eine Windkraftanlage!
07:32
@ zlip
All das habe ich weiter oben auch schon angebracht. Bringt aber nichts, weil es beratungsresistente Menschen gibt. Es glauben hier halt einige, dass, wenn der ÖPNV stärkt und man gleichzeitig auf den A46-Weiterbau verzichten würde, sie alle immer mit dem ÖPNV nach Buxtehunde fahren müssten, weil PKW-fahren dann scheinbar verboten sein wird. Es wird halt nicht verstanden, dass es sich um komplementäre und nicht ausschließende Verkehrsmittel handelt, die den Verkehrsträger Straße entlasten und dadurch dem eingefleischten PKW-Fahrer zugute käme.
Die Menschen argumentieren selten sachlich, sondern schlicht emotional und egozentriert. Wie z.B. Noergler_Verachter, der meint, dass er quer durchs Sauerland fahrend auch dort seine eigene Autobahn braucht. Und wenn mehr ÖPNV angeboten würde glaubt er, dass er dann auch umsteigen müsste. Dass die Autobahngegner und ÖPNV-Stärkungsbefürworter ihm letztlich die Straßen frei machten, wird gar nicht in die eigenen Überlegungen mit eingebunden. Außerdem denkt er, dass ÖPNV etwas für Ballungsräume sei. Zuende gedacht würde das zu lebenswerten Ballungsgebieten und autofreundlichen Landkreisen führen. Letzteres ist aber weniger schön für die Landkreise, weil dann noch mehr Menschen in die Städte abwandern würden und wir nicht nur dadurch, sondern auch wegen der sinkenden Attraktivität unserer Landschaft auf ein großes wirtschaftliches Potenzial verzichteten: Unsere schöne Landschaft eben.
Interessanterweise habe ich das Gefühl, dass ausgerechnet die Autobahnbefürworter auch gerne gegen die Verspagelung unserer Landschaft durch Windkraftanlagen wettern. Sehr interessant, weil so schön schizophren.
23:39
Niemand kann und will den ganzen Verkehr im Sauerland auf die Schiene setzen, aber einiges mehr als heute geht auf jeden Fall. Die Obere Ruhrtalbahn wird heute schon sehr gut genutzt. Bald wird die Strecke Brilon Wald - Brilon (Stadt) reaktiviert, danach könnte man das auch zwischen Neheim und Sundern machen.
Dann noch Bus, Bahn und Fahrrad besser verknüpfen als bisher - und der ÖPNV könnte einiges mehr bringen und die Straße entlasten.
Ganz nebenbei bleiben all die vielen Straßen im Sauerland ja bestehen, auf denen der notwendige (Rest-)Autoverkehr dann besser fließen kann.
20:43
ÖPNV? Darf ich mal lachen?
Sollen dann DB-Autozüge rollen; für LKW und PKW von Aussendienstlern, etc.?