Preise für Eintritt und Bier bleiben stabil

Beim Organisations-Treffen des  IBSV wurden die Weichen fürs diesjährige Schützenfest gestellt.
Beim Organisations-Treffen des IBSV wurden die Weichen fürs diesjährige Schützenfest gestellt.
Foto: IKZ
Für das IBSV-Schützenfest veranschlagen die Organisatoren einen sechsstelligen Kostenbetrag. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Rauchverbot und dem Jugendschutz

Iserlohn..  „Die Eintrittspreise und die Bierpreise bleiben stabil“, erklärte IBSV-Vorsitzender Hans-Dieter Petereit im Schießstand bei der Organisations-Besprechung für das Schützenfest vom 3. bis 9. Juli auf der Alexanderhöhe Und das bei steigenden Aufwendungen, nicht zuletzt auch durch die Mehrwert- und Gewerbesteuer. Er dankte Lutz Borgholte von der Krombacher-Brauerei für die Unterstützung.

Beim Schützenfest operiere der IBSV mit einen gewaltigen Kostenapparat im sechsstelligen Bereich, berichtete Petereit. Im vergangenen Jahr kamen nach seinen Angaben zwischen 30 000 und 35 000 Festgäste zur Alexanderhöhe. Darin sind auch die berücksichtigt, die zwei- oder dreimal oben waren.

Das Sicherheitskonzept für das Fest und die Umzüge steht, ebenso wie die Verkehrsführung und die Einsatzpläne von DRK, Feuerwehr und Polizei. Der Leiter der Polizeiwache Iserlohn, Michael Bechatzek, erklärte mit Blick auf das vergangene Jahr: „Das Einsatzaufkommen war für so eine Großveranstaltung im grünen Bereich, keineswegs überbordend.“

„Der Jugendschutz wird rigoros durchgezogen“, machte Hans-Dieter Petereit deutlich. dass der Sicherheitsdienst angewiesen werde, darauf zu achten, dass die Bestimmungen eingehalten werden. Er appellierte an die Besucher, sich an die Vorgaben zu halten. Petereit bedauerte, dass das Verwaltungsgericht Arnsberg das Rauchverbot im Festzelt bestätigt hatte. Wie berichtet, hatte die Stadt erstmals für dieses Jahr ein Rauchverbot für das Schützenfestzelt angeordnet. Demnach darf nur auf dem Außengelände geraucht werden. „Wir haben die Regelungen nicht gemacht“, wirbt Ordnungsamtsleiterin Angela Schunke im Gespräch mit der Heimatzeitung um Verständnis. „Das Rauchverbot im Zelt werden wir kontrollieren müssen.“ Und bei hartnäckigen Verstößen sei durchaus auch ein Verwarngeld von 25 Euro fällig. Sie stellt aber klar, dass E-Zigaretten nicht unter das Nichtsraucherschutzgesetz fallen. Schunke kündigt auch ihrerseits Kontrollen an, ob die Jugendschutzgesetze eingehalten werden. Jugendliche unter 18 Jahren müssen ab 0 Uhr das Festgelände verlassen. „Die Gesetze sind ja zum Schutz der Jugendlichen gemacht. Das ist uns ein großes Anliegen, gemeinsam mit dem IBSV.“

Durch die Bauarbeiten im Parktheater steht der Löbbecke-Saal für den Fermo-Körner-Empfang nicht zur Verfügung. Dieter Wydra, Chef der Fermo-Körner-Compagnie, sucht händeringend mit den Verantwortlichen beim städtischen Gebäudemanagement nach Alternativen. Denn er rechnet am Freitag, 3. Juli, wieder mit rund 100 Gästen. Unter anderem haben sich sogar sechs Auslands-Iserlohner aus Kanada angesagt.

Einladung zum Großen Zapfenstreich am 26. Juni

IBSV-Oberst Petereit lädt die Iserlohner am Freitag, 26. Juni, nach den Ehrungen in der Parkhalle ab 22.30 Uhr zum Großen Zapfenstreich in die Parkanlage mit dem IBSV-Spielmannszug und den Ruhrtalbläsern Halingen ein.

„Wir hoffen auf ein harmonisches Schützenfest bei guten Wetter“, schloss Petereit die Orga-Besprechung.

Die MVG hat wieder einen Sonderfahrplan zum Schützenfest eingerichtet in den Nächten vom Freitag, 3. Juli, und Samstag, 4. Juli. Weitere Informationen gibt es unter 0180/6504030 oder in der Nacht unter 0231/1801260.