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Stadtwerke-Kooperation

Pause bei den Verhandlungen

12.02.2010 | 17:13 Uhr

Iserlohn. Die Hoffnung, dass die Pläne einer engen Kooperation zwischen den Stadtwerken Iserlohn und Menden Realität werden, schwinden.

Gegen eine Zusammenarbeit der beiden Versorger waren in den vergangenen Wochen im politischen Raum der Stadt Menden immer neue Bedenken geäußert worden. Teile des Mendener Rates sowie der Betriebsrat und die Stadtwerke-Geschäftsführung befürchten danach, dass die Kooperation letztlich zu einer Übernahme der eigenen Werke durch den größeren Partner Iserlohn führen könnte. Nachdem die Mendener Seite seit einigen Tagen überdies den wirtschaftlichen Erfolg des Gemeinschaftsunternehmens Energie AG öffentlich in Frage stellt, reagieren nun die Iserlohner Verhandlungspartner.

Vor der Sitzung des Stadtrates am kommenden Dienstag soll eine Sondersitzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Iserlohn einberufen werden. Nach Informationen unserer Zeitung soll bei dieser Zusammenkunft der Beschluss herbeigeführt werden, die Kooperations-Verhandlungen mit den Stadtwerken Menden bis auf weiteres zu unterbrechen.

„Wir können die Gespräche gerne wieder aufnehmen, wenn die Mendener sich gefunden haben und tatsächlich an einer Zusammenarbeit interessiert sind.

Andere Partner suchen

Diesen Anschein hat es aus unserer Sicht gegenwärtig nicht”, erklärt ein Iserlohner Aufsichtsrat im Gespräch mit der Heimatzeitung. Neben dem Verhandlungs-Moratorium, so war zu erfahren, will der Aufsichtsrat der Iserlohner Stadtwerke die Geschäftsführung überdies dazu ermächtigen, andere strategische Partner aus der Region für eine Kooperation im Versorgungssektor zu gewinnen.

Thomas Pütter

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