Oliver Ruhnert ist BM-Kandidat der Linken
24.07.2008 | 16:30 Uhr 2008-07-24T16:30:00+0200
Oliver Ruhnert tritt als Bürgermeisterkanidat für die Partei Die Linke in Iserlohn an. „Wir sind stark und unabhängig genug, einen eigenen Bewerber aufzustellen, da uns auch das Personalangebot der anderen Parteien nicht überzeugt”, so Andreas Michel, erster Sprecher des Stadtverbandes.
Der Mitgliederbeschluss, den ehemaligen Trainer der Sportfreunde Oestrich auf das Schild zu heben, sei demzufolge einstimmig erfolgt.
„Die Linke ist nicht nur auf Berlin und die Personen Lafontaine und Gysi beschränkt, wir haben auch viele kompetente Leute vor Ort”, meint derweil der 36-jährige Kandidat. Um diese lokale Kompetenz zu unterstreichen, brauche die Partei im Wahlkampf ein bekanntes Gesicht - eben das des in Sportlerkreisen bekannten Ruhnert. „Gerade jüngere Wählergruppen können mit meiner Person etwas verbinden”, meint der Kandidat, der einen „super engagierten Wahlkampf der ganzen Partei” ankündigt.
In diesem Wahlkampf will die Linke dann auch widerlegen, ausschlielich eine aus Alt-Komunisten bestehende Partei für Arbeitlosengeld-II-Empfänger zu sein. „Wir sind auch für alle anderen Gruppen wählbar”, betont Oliver Ruhnert. Er selbst etwa habe bis zur letzten Bundestagswahl der SPD nahe gestanden, könne sich aber nicht mit der Arbeit der großen Kolaition identifizieren, dafür aber eben mit den Zielen der Linken als einer „Partei des demokratischen Sozialismus”. Ruhnert: „Und in diesem Sinne wollen wir auch auf kommunaler Ebene Einfluss nehmen und Druck machen.” Bei der Kommunalwahl 2009 werde die Linke daher alle Wahlkreise mit eigenen Kandidaten besetzen, um dann mit einer möglichst starken Abordnung in den Rat einzuziehen. Das Nahziel: „Landesweit liegen wir gegenwärtig bei sechs bis sieben Prozent, zumindest mehr als fünf Prozent wollen wir in Iserlohn holen.”
Wenngleich sich das kommunale Parteiprogramm noch in der Aufstellung befindet, nennt Sprecher Michel derweil schon einige thematische Schwerpunkte. So will sich die Linke vehement dafür einsetzen, dass die Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft die Ruhr-Lippe-Wohnungen der LEG übernimmt. Auch der Erhalt des Arbeitslosenzentrums ist der Iserlohner Linken ein wichtiges Anliegen, ebenso der Erhalt des Schillerplatzes als innerstädtischer Treffpunkt. Priorität besitze zudem das sozialpolitische Feld, betont Oliver Ruhnert. „Wir wollen in Brennpunkten wie am Hombruch, in Gerlingsen oder an der Sonnehöhe verstärkt Sozialarbeiter einsetzen und für die Jugendlichen Freizeitangebote schaffen. Beim Stichwort „Freizeitangebote” ist Kandidat Ruhnert noch aus anderem Grunde Feuer und Flamme. „Wir müssen es erreichen, dass Kinder und Jugendliche, egal aus welchen Familienverhältnissen sie stammen, das Sportangebot ihrer Wahl wahrnehmen können”, meint der Kandidat, „es gibt hier Kinder, die können wegen des Mitgliedsbeitrages eben nicht in den Fußballverein gehen, in solchen Fällen muss die Stadt eingreifen, allein schon um die sonst eventuell entstehenden sozialen Folgekosten zu vermeiden”.
Dass er keine große politische Erfahrung mitbringt, hält der Kandidat der Linken derweil sogar für einen Vorteil und erinnert an die Gründungsphase der Grünen. Gerade auch dank ihrer Unbekümmertheit habe die Partei damals große Veränderungen in Deutschland herbeigeführt, „und das kann auch heute nicht schaden”.
11:20
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23:45
@ Amigo unqualifizierte Bemerkungen zeigen das Niveau dieser Person traurig traurig
20:08
Der Weihnachtsmann steht aber nicht zur Wahl....
18:55
Bogatzki oder Ahrens - das ist wie die Wahl zwischen Pest + Cholera --- igitt!
Je mehr Technokraten an die Macht kommen, desto größer wird die soziale Kälte!
Das sind Fachleute für Verwaltung aber keine Fachleute für die Anliegen der Bürger.
17:21
An Frau Kaiser:
Dass Sie noch nicht bemerkt haben, dass es Fachleute in der Verwaltung gibt, liegt wahrscheinlich entweder an Ihrem beschränkten verwaltungstechnischen Horizont oder an Ihrer durch populistische Medien hervorgerufenen negativen Grundeinstellung zu Behörden.
Interessanter jedoch ist, dass der Herr Bogatzki in letzter Zeit fast nur noch im IKZ zu sehen ist. Scheinbar scheint der Mann in seinem Autohaus nicht viel zu tun zu haben. Oliver Ruhnert als Kandidat für jegliche Partei ist natürlich nicht wählbar. Da muss man ja schon wahnsinnig sein, um diesen Herrn wirklich in Erwägung zu ziehen. Für mich läuft diese gesamte Wahl eigentlich auf eine Entscheidung zwischen SPD (Herr Dr. Ahrens) und CDU (Herr Bogatzki) hinaus. Meine Prognose ist ein Sieg des Herrn Bogatzki aus einem einfachen Grund. Das Medium Fernsehen suggeriert uns täglich einen Gesamtverfall der SPD und die Stärke der CDU auf bundespolitischer Ebene. Viele Menschen lassen sich durch die Bundespolitik einer Partei auch bei Wahlen auf kommunaler Ebene beeinflussen. Auch wenn der Kandidat dort vielleicht nicht geeignet ist.
Offensichtlich ist nur, dass hier eine Wahl zwischen einem Kandidaten stattfindet, der viel für Iserlohn getan hat (Herr Dr. Ahrens) und einem Kandidaten, der farblos ist und bei dem man überhaupt nicht weiss, was er gut kann (Herr Bogatzki).
Ich kann nur für Iserlohn hoffen, dass Herr Dr. Ahrens gewählt wird. Ansonsten sehe ich schwarz....
10:53
Möge der Bürger nicht so blöd sein hört sich gut an GRINS - Was viele hier leider nicht wissen - Es gibt nur noch einen DURCHGANG zur Wahl des Bürgermeisters die 50 % Hürde ist weggefallen ! Das heißt im Klartext HERRN BOGATZKI reichen 30 % Wählerstimmen und er wird Bürgermeister von ISERLOHN - HILFE HILFE HILFE ! Da kann man wirklich nur hoffen, das die Bürgerinnen und Bürger aus Iserlohn Ihren Verstand einsetzten und einen VERWALTUNGSFACHMANN zum Bürgermeister wählen und nicht einen EX Fussballtrainer aus ARNSBERG oder einen Autohändler aus LETMATHE !!
Ein schönes Wochenende wünscht der
NEUGIERIGE
07:39
Es gibt Fachleute in der Verwaltung??? Das habe ich noch nie bemerkt...
01:05
Gebrauchtwagen-Händler und Fussball-Trainer gegen einen Verwaltungs-Fachmann.
Das wird echt spannend.
Möge der Bürger nicht so blöd sein.....smile !!!!
00:54
Freizeitangebote - Freizeitangebote - Freizeitangebote
das scheint das Thema der LINKEN zu sein
und an 70 % unserer Einkünfte wollen die LINKEN.
Ob das ein Dieter (Abkürzung Dr.) (Dr. Peter-Paul Ahrens) besser machen kann, ist äußerst zweifelhaft.
Die Parteiendemokratur oder die Parteiendiktatur gehört abgeschafft:
Fachleute müssen her, aber woher? Aus Indien vielleicht?
23:02
Haha, geile Klamotten, das Foto erinnert mich ein bisschen an die Muppet-Show!!! ....da ist doch der Bildungsstand völlig nebensächlich, hauptsache dressed to impress! Möge die Macht mit euch sein :D