Oase auf 405 Quadratmetern

Als perfekte Gastgeber haben sich Paula und Julio Simoes (stehend) gestern ein Mal mehr im Rahmen der „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ präsentiert. Sie hegen und pflegen ihre Oase seit fast 30 Jahren.
Als perfekte Gastgeber haben sich Paula und Julio Simoes (stehend) gestern ein Mal mehr im Rahmen der „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ präsentiert. Sie hegen und pflegen ihre Oase seit fast 30 Jahren.
Foto: Dana Schmies
Was wir bereits wissen
Paula und Julio Simoes waren mit ihrem Areal am Sonntag Bestandteil der „Offenen Gärten im Ruhrbogen“.

Iserlohn..  „Ihr Garten ist ein Paradies!“ „Wir haben uns sehr wohl bei Ihnen gefühlt.“ Solche und ähnliche Einträge füllen inzwischen das Gästebuch von Paula und Julio Simoes. Kein Wunder, hat sich das Paar auf 405 Quadratmetern in der Kleingartenanlage „Zur Sonnenhöhe“ doch eine wunderschöne grüne Oase geschaffen, mit der sie sich am Sonntag an der Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ beteiligt haben. „Zum dritten Mal“, wie die Sparkassen-Mitarbeiterin Paula Simoes sagt. Mit den ersten beiden Terminen seien sie und ihr Mann sehr zufrieden gewesen, die Resonanz war gut. Auch in diesem Jahr strömten die Besucher bereits kurz nach dem Startschuss in Simoes’ „Rückzugsort“, an dem sie jede freie Minute verbringen.

Fast drei JahrzehnteArbeit investiert

Seit 28 Jahren bewirtschaftet das Paar den Garten, in dem es jedes Detail in den eigenen Händen gehalten haben. „Wir bringen von überall Stecklinge mit“, erklärt die Gartgeberin, die mit ihrem Mann vor 53 Jahren aus Portugal nach Deutschland kam. Aus dem Geburtsland haben sie beispielsweise Buchsbäume mitgebracht. „Die wachsen hier auch, sie haben sich – genau wie ich – angepasst“, lacht Paula Simoes. Für den kunstvollen Schnitt der Bäume ist Julio Simoes zuständig. Auch Zitrusbäume aus Portugal wachsen im Garten, ebenso wie Oleander, Oliven und Äpfel, „Den Quittenbaum haben wir zum 750. Jubiläum Iserlohns von der Stadt bekommen. Damals gab es eine Aktion, bei der man sich Bäume abholen konnte“, erinnert sich Paula Simoes. Sie erhielt am Sonntag Unterstützung von den „Kaffeefeen“ Monika, Gisela und Brigitte bei der Bewirtung der Besucher, die zum Spenden für das Hospiz Mutter Teresa aufgerufen waren. „Das haben wir bisher immer so gemacht. Als ein guter Bekannter dort gestorben ist, haben wir die Arbeit kennen gelernt.“