Neuer Präsident will für „Begegnungen“ sorgen

Iserlohn..  „Begegnungen“ - unter dieses Motto hat Johannes Josef Jostmann sein Jahr als Präsident des Lions Clubs Iserlohn gestellt.

„Von mir erwartet worden war wohl eher so etwas wie ,Alles Theater’“, berichtete der Kulturbüro-Chef und Theaterdirektor jetzt bei der festlichen Amtsübergabe im „VierJahreszeiten“. Und da hätte er auch schon einige Ideen auch abseits der Kultur gehabt, denn Theater könne man ja beispielsweise auch mit seinem Anwalt oder seinem Steuerberater haben.„Begegnung“ habe er aber treffender für den 1960 gegründeten Club gefunden, in dem 50 Mitglieder aus unterschiedlichen Berufe und verschiedenen Alters zusammenkommen. Die Gespräche seien stets eine echte Chance zur Bereicherung: Die Erfahrungen und Haltungen der anderen würden „interessante Einsichten, Impulse und Anregungen“ geben, und nicht zuletzt, so der 59-Jährige, der dem Lions-Club seit 2000 angehört, habe er dort viele Freundschaften geschlossen.

Jostmann freut sich dann auch schon auf die Zusammenarbeit mit seinem Vorstandsteam mit Past-Präsident Eckardt Lüblinghoff, den Vizepräsidenten Thomas Junge und Dr. Lars Junge, Sekretär Karsten Schnapp, Clubmaster Ulrich Freitag und Schatzmeister Dr. Christian Wingendorf. Dazu kommt der Activity-Ausschuss mit Volker Burghoff, Michael Fellenberg, Hanns-Peter Springer und Marc Stolzenberg.

Unter dem weltweiten Lions-Leitwort „We Serve“ sollen die Programme „Klasse 2000“ zur Gesundheitsförderung von Grundschülern und „LionsQuest“ zur Lehrer-Fortbildung mit Blick auf die Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fortgeführt werden. Der Erlös des 12. Lions-Adventskalenders soll der Arbeit des Frauenhaus-Fördervereins für die Opfer von häuslicher Gewalt, dem „Wohnprojekt 170 Grad“ für Kinder mit Beeinträchtigungen und dem FlüchtlingsNetzwerk Iserlohn zugute kommen. Zudem prägen zahlreiche Begegnungen das Lions-Jahr, so internationale mit dem Partnerschaftsclub aus dem belgischen Ypern, aber auch vor Ort mit den anderen Service-Clubs.